Besuchsverbot Unterkunft Mercedesstr. 51

Liebe Engagierte der Unterkunft Mercedesstraße,

Wir möchten Sie über folgende, vorübergehende Regelung der Landeshauptstadt Stuttgart informieren:

Aufgrund eines gemeldeten Verdachtsfall in der Gemeinschaftsunterkunft Mercedesstr.51+ Mercedesstr. 23  wird hiermit für die dortige Unterkunft mit sofortiger Wirkung und bis zur endgültigen Entscheidung über das weitere Vorgehen durch das Gesundheitsamt ein Besuchs- und Übernachtungsverbot erlassen. Dies gilt für das gesamte Gelände der Unterkunft!
Einzüge und Umzüge sind bis zur Aufhebung ebenfalls nicht möglich.

Sobald uns eine neue Entscheidung des Gesundheitsamt vorliegt, werden wir Sie informieren.

Mit besten Grüßen
Heidi Schäfer

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Landeshauptstadt Stuttgart
Sozialamt
Heidi Schäfer
50-402
Jägerstraße 14
70174 Stuttgart

Telefon:          0711 216-32087
E-Mail:            Heidi.Schaefer@stuttgart.de

Sitzung der Projektgruppe Begleitung am 15.10.20 um 18.00 Uhr

Regelmäßiges monatliches Treffen der Projektgruppe Begleitung:

Jeden 3. Donnerstag im Monat, 18 Uhr.
Ort: Bis auf weiteres im Gemeindezentrum Liebfrauen (sicherheitshalber zu erfragen bei Uschi Bames unter FreundeskreisNeckarpark-Begleitung@outlook.de )

Die nächste Sitzung der Projektgruppe Begleitung findet am 15.10.20 um 18.00 Uhr im Frauencafé (Mercedesstr. 25 in Bad Cannstatt im Untergeschoss. Eingang direkt rechts neben der Bushaltestelle Elwertsr.) statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:
– Berichte aus unserer Arbeit
– Vorbereitung auf die Anhörung beim BAMF
– Vorbereitung auf Verhandlungen beim Verwaltungsgericht
– Nachrichten aus der Flüchtlingspolitik

Abschiebungen nach Syrien? – Jetzt protestieren!

Liebe Aktive vom Freundeskreis Neckarpark,

wir haben eine Bitte an Sie: Auf der Innenministerkonferenz (IMK) von 17.-19. Juni entscheiden die Innenminister*innen der Bundesländer über den Abschiebungsstopp nach Syrien. Bereits auf der letzten IMK im Dezember 2019 bekräftigten mehrere Landesinnenminister, dass sie endlich wieder nach Syrien abschieben wollen, darunter auch Thomas Strobl, Ihr Landesinnenminister. Wenn der Abschiebungsstopp fällt oder für einige Personen aufgeweicht wird, hätte das gravierende Folgen für alle hier lebenden Syrer*innen – auch jene, die nicht direkt von Abschiebungen betroffen sind.

Wir müssen deshalb jetzt – trotz vieler anderer drängender Themen – gemeinsam engagierten zivilgesellschaftlichen Protest gegen diese Pläne organisieren und zwar insbesondere auf Landesebene.

  1. Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition an die Landesinnenminister auf syria-not-safe.org!
  2. Wenden Sie sich an Ihren Innenminister Thomas Strobl und/oder sprechen Sie Abgeordnete des Landtags an, wenn Sie entsprechende Kontakte haben!
  3. Engagieren Sie sich in Ihren Netzwerken dafür, dass möglichst viele Menschen ihre Stimme gegen Abschiebungen nach Syrien erheben! Verbreiten Sie hierfür die Petition und/oder bestellen Sie bei uns Informationsmaterial unter info@syria-not-safe.org.

Gemeinsam müssen wir jetzt aktiv werden, um Abschiebungen nach Syrien zu verhindern – machen Sie im Rahmen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit mit!

Warum gegen Syrien-Abschiebungen protestieren?
Abschiebungen nach Syrien? – Jetzt protestieren! weiterlesen

Just human e.V. – Bericht von Aktivitäten aus Moria

Ein Beitrag von http://www.just-human.de/

Demos in Moria (oben) und Stuttgart (unten) für Menschenrechte und die Evakuierung der Flüchtlingslager

Liebe humans,

in Moria, Stuttgart und vielen Städten weltweit gehen Menschen auf die Straße. Gemeinsam fordern wir die Einhaltung der Menschenrechte und die Evakuierung der Flüchtlingslager. Wenige Kinder durften aus Moria nach Deutschland kommen, 400 Menschen wurden aufs griechische Festland gebracht und haben so Platz gemacht für die Geflüchteten, die im März nach Lesbos kamen und wochenlang gezwungen wurden, im Freien zu kampieren. Eine menschenverachtende Quarantänemaßnahme statt der notwendigen Evakuierung der Lager.

just human setzt die Unterstützung von Menschen in Moria fort. In den vergangenen Wochen haben uns so viele Anfragen erreicht wie noch nie. Es geht um Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel, um grundlegende Bedürfnisse. Ein Grund ist die reduzierte Versorgung der Menschen in Moria. Ein weiterer Grund ist der weltweite Rückgang von Sach- und Geldspenden durch die Corona-Krise, der auch unsere amerikanische Partnerorganisation und damit das Schutzhaus auf Lesbos und viele LGBT-Geflüchtete in Athen trifft.

Wir sind deshalb ganz besonders dankbar für Eure wirklich großzügige Unterstützung, die Not gelindert und Mut gemacht hat. Den Dank, der uns dafür erreicht, möchten wir hiermit an Euch weitergeben. Bitte bleibt auch weiter an unserer Seite! 

Individuelle Unterstützung

just human hat im April wieder mit Hilfe von Jonathan und James, die in Moria leben, eine zweite Einkaufsaktion für Frauen und Kinder ermöglicht. Zudem wurden 15 Menschen auf Lesbos, in Athen, in Kenia und in der DR Kongo individuell unterstützt. Einige möchten wir Euch kurz vorstellen:
Elani ist im Dezember nach Moria gekommen. Immer wieder setzt ihre Tochter dort ihren kleinen Rucksack auf und will zur Schule gehen. Seit eines nachts Diebe ins Zelt kamen, weint sie viel und schläft schlecht. Elani bat uns um Geld für Lebensmittel und Kleidung.

Individuelle Hilfe - Menschlichkeit grenzenlos

Nesrin hat sich an just human gewandt, weil sie noch am Anfang ihres Asylverfahrens und ohne jede finanzielle Hilfe ist. Biologisch als Junge geboren wurde sie in ihrer iranischen Heimat zu einer sogenannten Konversionstherapie mit Elektroschocks gezwungen, als sie sagte, dass sie als Frau leben will. Aktuell braucht sie noch medizinische Hilfe. Nesrin will später Grafikdesign studieren.
Viktor war in Nigeria auf dem Weg Priester zu werden, als er wegen seiner Homosexualität fliehen musste. Er will sich weiter in der katholischen Kirche und in der LGBT-Community engagieren. Auch Viktor wird aktuell von just human unterstützt, weil er in finanzieller Not ist.
Robert hat all seine Habe bei einem Brand in Moria verloren und hat deshalb einmalig Hilfe von just human  bekommen.
Die Jüngste ist die am 10. April geborene Laure. Nach ihrer verfrühten Geburt hat uns die Bitte erreicht, für Mutter und Kind das Anmieten einer Wohnung in Athen zu ermöglichen. Laures Mutter musste aus Kamerun fliehen, weil sie wegen ihrer Bisexualität mit dem Tode bedroht wurde. Ihr Medizinstudium will sie sobald wie möglich fortsetzen. Unsere Partnerorganisation unterstützt sie dabei.

Regelmäßige Spenden ermöglichen planbare Hilfe. 

Mitteilung: Keine Aktivitäten bis 14. Juni 2020

Liebe Ehrenamtliche und alle Interessierten,

aufgrund von §3 der aktuellen Verordnung (Stand 26. Mai 2020) der Landesregierung dürfen bis 14. Juni 2020 leider keine Veranstaltungen und Treffen in Vereinen stattfinden! Darunter fallen auch wir als Freundeskreis.

Hier kann die Verordnung nachgelesen werden: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Weitere Informationen: coronavirus.stuttgart.de

Bleibt gesund und fit, bis es bald wieder weitergeht!
(Das nächste Koordinierungstreffen ist derzeit für den 7. Juli geplant. Wir treffen uns wieder, falls die Landesregierung bis dahin nichts gegenteiliges entscheidet. Aktuelle Infos dazu dann hier an dieser Stelle.)

Martin V. für den Freundeskreis Neckarpark

Seebrücke Stuttgart bittet um Eure Mithilfe: Schreibt den EU-Abgeordneten!

Liebe Mitmenschen,

in Namen von Seebrücke Stuttgart möchten wir Euch bitten, einen Brief / eine E-Mail an EU-Abgeordnete zu senden, um den Menschen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln endlich wirksam zu helfen!

Hierfür gibt es eine Vorlage, die ihr benutzen könnt:

https://www.facebook.com/seebrueckestuttgart/posts/3664536040254667?__tn__=K-R

Eine Liste mit den passenden E-Mail Adressen senden wir Euch gerne auf Anfrage per E-Mail zu – bitte hierfür gerne formlos an freundeskreisneckarpark@outlook.de schreiben.

Außerdem laden wir Euch ein, diese Petition bei Change.org zu unterstützen:

http://chng.it/tzfBQdj2mK

Vielen Dank!

Hier findet Ihr aktuelle Berichte über die konkrete Hilfe von just human e.V. für Frauen und Kinder in Moria, und wie wir helfen können.

Hilfe für Lesbos

Flüchtlingslager auf Lesbos im Oktober 2019, © Ophélie Lawson

Vom 5. bis zum 8. Februar 2020 waren Elka Edelkott und Ophélie Lawson von just human auf Lesbos. Sie haben das Schutzhaus für  Frauen der Partnerorganisation Safe Place International besucht und mit Vertreter*innen anderer NGOs gesprochen. Die Situation in den Flüchtlingslagern ist katastrophal. Nicht nur, weil der strömende Regen während unseres Besuchs die Wege aufgeweicht hat, weil es kalt ist und Decken fehlen, weil sich die Asylverfahren hinziehen und die Menschen über Monate in den Lagern ausharren müssen. Erschütternd ist vor allem die Gewalt, die Schutzlosigkeit vieler Frauen und die Schutzlosigkeit vieler unbegleiteter Minderjähriger in den Lagern. Deshalb bitten wir Euch dringend, Euch mit uns dafür einzusetzen, dass unbegleitete Minderjährige nach Deutschland kommen dürfen! Sprecht Politiker*innen an, schreibt, informiert, demonstriert.  Und bitte helft uns gleichzeitig, mehr Unterstützung möglich zu machen!
Spenden könnt Ihr über das Spendenformular oder direkt an just human, IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00, BIC: BFSWDE33STG, Stichwort: Lesbos. Jede Hilfe ist willkommen!
Danke!!!

Sehr geehrte Abgeordnete, liebe Mitmenschen,

auf der Insel Lesbos brennen Community Center, Nazis – auch aus Deutschland – verbreiten Angst und Schrecken, Hass und Brutalität nehmen zu. Und die EU wartet ab? Worauf? Tausende Menschen, viele Kinder und Jugendliche sind in Lebensgefahr.

Wir fürchten um unsere Freundinnen und Freunde, um die Kolleginnen unserer Partnerorganisation auf Lesbos, um die Frauen und Kinder im Schutzhaus, um die vielen Menschen, die in den Flüchtlingslagern Schutz gesucht haben.

Bitte lasst diese Gewalt nicht zu. Bitte rettet die Leben unserer Partner und der vielen geflüchteten Menschen. Wir flehen Sie an, bitte schützen Sie die Menschen auf Lesbos!

Bitte handeln Sie! Bringen Sie Menschen in Sicherheit, setzen Sie sich ein gegen Terror und Gewalt und zeigen Sie Menschlichkeit. Holen Sie wenigstens die Kinder, die Schutzlosesten, aus den Lagern. Erlauben Sie die Einreise nach Deutschland. Viele Länder, Städte und Gemeinden sind als “Sichere Häfen” bereit, Geflüchtete aufzunehmen. Bitte lassen Sie endlich Hilfe zu. Bitte!! Jetzt!

Mit verzweifelten Grüßen
Elka Edelkott MBA

Vorstandsvorsitzende
just human e.V.
Brenntenhau 13
70565 Stuttgart

kontakt@just-human.de
www.just-human.de

Spendenkonto:
IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00
BIC: BFSWDE33STG