Kategorie-Archiv: Projekte

Einmalig in Stuttgart: Filmvorführung DEPORTATION CLASS

Mi, 19. Juli 2017, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr
Delphi Kino, Tübinger Straße 6, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter, Freundeskreis Neckarpark – Projektgruppe Begleitung, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

Der preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet erstmals das umfassende Bild einer Sammelabschiebung in Deutschland: Von der detaillierten Planung dieser staatlichen Zwangsmaßnahme über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber*innen bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was sie dort erwartet.

Im Anschluss an den Film steht ein/e Vertreter*in des Flüchtlingsrats BW für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Sitzung der Projektgruppe Begleitung am 27.07.17 um 19 Uhr

Die nächste Sitzung der Projektgruppe Begleitung findet am 27.07.17 um 19.00 Uhr im Untergeschoss des Gemeindezentrums der Liebfrauengemeinde (Wildungerstr. 55, in Bad Cannstatt) statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

  • Berichte aus den Freundeskreisen
  • Nachrichten aus der Flüchtlingspolitik
  • Unterschriftensammlung „Solidarität mit afghanischen Flüchtlingen“
  • Bericht zur Initiative Bürgerasyl
  • Vorstellung der Stellungnahme von Pro Asyl zum Gesetzentwurf der Bundes- regierung zur Einführung beschleunigter Asylverfahren ( H. Soldner)
  • Familiennachzug (U. Bames)
  • Begleitung bei alltäglicher Lebensführung

Herzliche Grüße
U. Bames


Linktipp! SWR: Ausbildung schützt vor Abschiebung!

Flüchtlinge, die einen Vertrag für eine Ausbildung haben, können künftig nicht mehr abgeschoben werden. Damit schafft die grün-schwarze Landesregierung mehr Rechtssicherheit vor allem für junge Flüchtlinge. → Weiterlesen

PatInnen für UMF gesucht

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit Juli letzten Jahres läuft das Projekt welcome und mittlerweile haben schon einige Veranstaltungen und Aktionen statt gefunden. Wir möchten uns auf diesem Wege für die Kooperationen und die Beteiligung bedanken.

Im Herbst letzten Jahres haben wir zum Thema PatInnensuche eine Pressekonferenz mit sehr guter Resonanz abgehalten. Daraufhin konnten wir zahlreiche Paten- und PatInnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gewinnen. Die Patenschaften laufen mittlerweile mit sehr großem Erfolg und vielen bereichernden Begegnungen für beide Seiten.

Allerdings suchen wir noch für einige wenige Jugendliche bei uns, aber auch für Jugendliche in anderen Einrichtungen weitere Paten. Im Anhang dieser email finden Sie Informationen zu den Patenschaften. Wir würden uns freuen, wenn Sie potenzielle PatInnen kennen und den Flyer (DOWNLOAD) entsprechend weiterleiten und uns empfehlen könnten oder wenn Sie vielleicht selbst Interesse an einer Patenschaft haben. Wir hoffen auf zahlreiche Rückmeldungen und wünschen Ihnen einen entspannten und stressfreien Sommer.
Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen – Sabine Schöning-Müller, Andreas Wolf, Thorsten Schulz

welcome@skf-drs.de
Tel: 07158 1718-51
Fax: 07158 1718-20

Kinder- und Jugendhilfe
Kirchstr. 19
73765 Neuhausen

Urban Gardening – auf ein Neues!

Nachdem es im Frühjar mehrere Versuche gab, die 3 Urban Gardening Hochbeete wieder zu nutzen, wurde die Motivation der beteiligten Gärtner – sowohl Erwachsene Flüchtlinge, als auch Kinder – durch Vandalismus / Diebstahl leider schnell wieder zunichte gemacht. Liebevoll Angepflanztes wurde binnen kurzer Zeit wieder herausgerissen.

Als Ausweg entschieden wir, die Beete mit einem einfachen Schutz zu versehen, bestehend aus einem Holzgestell, umspannt mit Maschendraht, und je einer Türe / Klappe mit Vorhängeschloss.

Drücken wir den Gärtnern, zwei Familien aus Syrien, und zwei Afrikanern die Daumen für ein schnelles Wachsen und eine reiche Ernte der Tomaten, Paprikas, Chilis, Knoblauch, Melonen und vielem mehr! Hoffen wir, dass die neue Barriere Wirkung zeigt!

Martin Vogt

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Hilfsgesuch: Betreuung eines Sudanesen

Lieber Freundeskreis,
Frau Gümüsdal, unsere neue Sozialarbeiterin im Neckarpark, die auch die jungen Männer in der Mercedesstr. 23 betreut, braucht Hilfe. Es geht um einen jungen Sudanesen in der Mercedesstr. 23, bei dem es Probleme mit dem Asylverfahren gibt. Der junge Mann benötigt unbedingt Unterstützung, besonders was die Einhaltung von Terminen und die Ordnung bei den Papieren betrifft. Er bräuchte jemand, der ihn beim Umgang mit den Behörden unterstützt, eingehende Briefe kontrolliert und ihm erklärt. Kann sich jemand vorstellen, das zu übernehmen? Dann nehmt bitte Kontakt auf mit Frau Gümüsdal:
r.guemuesdal@caritas-stuttgart.de
Telefon: 0711 – 52087231

Liebe Grüße – Uschi
Projektgruppe Begleitung

inSmuseum – interkulturelle Museumsprojekte Stuttgart

– dieses Angebot ist ab sofort auch in unserer Werkzeugkiste unter “Freizeitangebote” verfügbar! —

Liebe Unterstützer, Partner und Interessierte,

ich freue mich, Ihnen und euch mitzuteilen, dass der Blog von inSmuseum. interkulturelle Museumsprojekte in Stuttgart nun Online ist!

Sie finden hier Informationen zu Angeboten an den beteiligten Museen für Geflüchtete, Vorbereitungsklassen und Projekten der Kooperationsgruppe inSmuseum.  Beteiligt sind das Haus der Geschichte Baden-Württemberg, das Linden-Museum Stuttgart, das Naturkundemuseum Stuttgart und die Staatsgalerie Stuttgart. Außerdem stellen wir fremdsprachige Informationen auf Arabisch (العربية), Französisch (francais), Englisch (english) und Persisch (فارسی)  zu den Museen zur Verfügung – perspektivisch auch noch ausführlicher.

Wir wollen eine mehrsprachige Plattform aufbauen und freuen uns über Beiträge – gerne auch fremdsprachig – von Teilnehmern an unseren Führungen und Projekten. Wenn Sie hieran Interesse haben, kommen Sie gerne auf mich zu. Wir freuen uns auf den Austausch. Weiterlesen

Bericht: Darf man nach Afghanistan abschieben?

Lieber Freundeskreis,
zu unserer sehr erfolgreichen Veranstaltung im Hospitalhof am 7. April (über 230 Besucher) hier ein ausführlicher Bericht.
Herzliche Grüße, U. Bames

Quelle: https://www.die-anstifter.de/2017/04/darf-man-nach-afghanistan-abschieben/Jama Maqsudi, Pfarrer Joachim Schlecht, Dr. Michael Jantzer, Daniel Lede Abal und Bernd Rixinger (v. l. n. r.) Foto: © M. Seehoff

Jama Maqsudi, Pfarrer Joachim Schlecht, Dr. Michael Jantzer, Daniel Lede Abal und Bernd Rixinger (v. l. n. r.) Foto: © M. Seehoff

Aus der Redaktion des Elsternestes erreichte uns folgender Bericht:

Rund 230 Menschen füllten den großen Saal des Hospitalhofs am 7. April 2017, bei der von den AnStiftern und dem Freundeskreis Neckarpark – Projektgruppe Begleitung vorbereiteten Veranstaltung: „Darf man nach Afghanistan abschieben“? Einem informativen Vortrag über die derzeitige Situation in Afghanistan vom Vorstand des Deutsch-Afghanischen Flüchtlingshilfe Vereins (DAFV), Jama Maqsudi, folgte eine engagierte Podiumsdiskussion mit reger Beteiligung des Publikums.
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Petition „Familieneinheit bei subsidiär Schutzberechtigten weiter ermöglichen“

Liebe amtliche oder ehrenamtliche Helfer in der Arbeit mit geflüchteten Menschen in Deutschland,

Rettet Syriens Familien unterstützt die von einem breiten Bündnis im Rhein-Sieg-Gebiet gestartete Online-Petition, die sich gegen die Aussetzung des Familiennachzugs von schutzberechtigten Flüchtlingen wendet.

Unter dem Titel „Familieneinheit bei subsidiär Schutzberechtigten weiter ermöglichen“ wendet sich die Petition unmittelbar an den Deutschen Bundestag. Laut der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat die Familie Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat. Die Petition soll darauf hinwirken, dass dieses Menschenrecht gewahrt bleibt. Menschen, die etwa aus Syrien nach Deutschland geflohen sind und nach Abschluss des Asylverfahrens einen sogenannten subsidiären Schutzstatus erhalten, sollen sobald wie möglich ihre Kinder nachholen können. Unbegleiteten Kindern soll der Nachzug der Eltern ermöglicht werden. Die seit März 2016 geltende Aussetzung des Familiennachzugs führt derzeit dazu, dass Kinder häufig über drei Jahre oder länger von ihren Eltern getrennt leben müssen, was die davon betroffenen Väter, Mütter und Kinder zunehmend verzweifeln lässt. Sie verzweifeln, weil sie sich täglich nach ihren Familienangehörigen sehnen, die sie im Kriegsgebiet oder in Flüchtlingslagern außerhalb Deutschlands zurücklassen mussten, weil die Flucht für alle zu gefährlich oder zu teuer war.

„Die Aussetzung des Familiennachzugs ist für viele geflohene Menschen eine unerträgliche Belastung und daher auch integrationspolitisch ein großer Fehler. Je mehr Menschen die Petition unterzeichnen, desto deutlicher kann auf diesen Fehler direkt beim Deutschen Bundestag hingewiesen werden.“ - so die Erstunterstützer der Petition.
Die Petition kann bis zum 15.03.2017 unter dem folgenden Link von Einzelpersonen unterzeichnet werden: https://epetitionen.bundestag.de/…/Petition_69800.mitzeichn…

Die Unterstützer der Petition sind u.a. Caritasverband Rhein-Sieg, Diakonisches Werk an Sieg und Rhein, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg, SKM- katholischer Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis e.V., Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Kurdische Gemeinschaft, Kölner Flüchtlingsrat, Rettet Syriens Familien, Bornheimer Flüchtlingshilfe, Flüchtlingsinitiative Lohmar/Siegburg e.V.

Herzlichen Dank fürs Unterzeichnen und Weiterleiten an viele Kollegen, Freunde und andere Organisationen. Jede Stimme zählt!  50.000 Unterschriften  werden benötigt innerhalb von vier Wochen.

Heike Sorge
Rettet Syriens Familien – Save Syrias Families

https://www.facebook.com/savesyriasfamilies/posts/2100519996841055?__mref=message_bubble

https://www.facebook.com/savesyriasfamilies/

Für Arabisch sprechende Mitbürger ist hier eine arabische Einfühurng bzw Aufforderung, sich auch an der Petition zu beteiligen:

https://www.facebook.com/groups/1242606035749667/1474997205843881/?notif_t=like&notif_id=1487284657558787