Kategorie-Archiv: Begleitung

Sitzung der Projektgruppe Begleitung am 26.07.18 um 19.00 Uhr

Die nächste Sitzung der Projektgruppe Begleitung findet am 26.07.18 um 19.00 Uhr im Erdgeschoss des Gemeindezentrums der Liebfrauengemeinde Wildungerstr. 55 in Cannstatt im Konferenzraum  statt

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

  • Berichte aus den Freundeskreisen
  • Rechtsanwältin Natascha Raquet beantwortet juristische Fragen aus dem Fragenkatalog, den wir erarbeitet haben, und weitere Fragen

Vielen Dank, U. Bames

Rüstungsmesse ITEC – Einladung zum Friedensgebet “Welt.Friede.Gebet”

Liebe Freundinnen und Freunde in der Friedensbewegung,
liebe auf so vielfältige Weise für den Frieden engagierte Menschen,

„Wir halten es für einen Skandal, dass auf der Stuttgarter Messe für einen Handel mit Kriegstechnik und -software geworben und Krieg simuliert wird. Wir sehen in dieser Messe einen Beitrag zur Schaffung von Fluchtursachen, zur Anwendung von Gewalt in Konflikten sowie zum Missbrauch von Ressourcen, die für Bildung und Entwicklung dringend notwendig wären.“ Das sind die Worte der Vertreter*innen der Katholik*innen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart in ihrer Anfang März beschlossenen Erklärung (Erklärung des Diözesanrats im Anhang). Bedauerlicherweise haben weder diese Erklärung noch die zahlreichen Protestschreiben und –aktionen zuvor dazu geführt, dass die Messeverantwortlichen bzw. der Aufsichtsrat der Rüstungsmesse ITEC eine Absage erteilt hat. Im Gegenteil, die u.a. zuständige Wirtschaftsministerin, Dr. Hoffmeister-Kraut, verteidigt die ITEC in einer Befragung im Landtag sogar mit höchst fragwürdigen Argumenten (Link zur Landtagsdebatte: https://www.landtag-bw.de/home/mediathek/videos/2018/20180411sitzung0592.html?t=0 ). Und so wird das „International Forum for the Military Simulation, Training and Education Community“ (ITEC) vom 15. bis 17. Mai auf der Landesmesse Stuttgart leider wie geplant stattfinden. Weiterlesen

Mahnwache zum „Familienzusammenführungs-Neureglungsgesetz“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Die Bundesregierung bereitet ein neues Gesetz vor: Das Familienzusammenführungsneuregelungsgesetz (FzNeuG).
Das Gesetz soll Kriterien festlegen, nach denen aus ca. 60 000 Familienangehörigen von subsidiär geschützten Geflüchteten nur 12 000 pro Jahr ausgewählt werden, die als „humanitäre Fälle“ einreisen dürfen. Wie kann es dafür faire Kriterien geben? Wer von ihnen soll kein „Humanitärer Fall“ sein?
Dieses Gesetz macht das Visaverfahren zu einem Wettbewerb und bringt die Betroffenen in direkte Konkurrenz zueinander. Das lassen wir nicht zu. Grundrechte dürfen nicht von Quoten abhängen!
Mahnwache auf dem Schlossplatz, Stuttgart (vor der Commerzbank)
Samstag, 5.5. 11:00 – 14:00 Uhr
Weitere Mahnwachen sind für den 9.6. und 7.7.2018 geplant.
Mit freundlichen Grüßen
Pfarrer Joachim Schlecht
26. April 2018

• Material:

Schild 104 13 muss weg

Flugblatt

• Über den Arbeitskreis Asyl Stuttgart
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Hilfsgesuch: Petition für Isa (m, 20) aus Afghanistan

Hallo liebes Team vom Freundeskreis Neckarpark,

über die Ehrenamtlichen-Liste von Pro Asyl haben wir von Euch gelesen und wir möchten Euch fragen, ob Ihr eine Möglichkeit habt, eine Petition für einen jungen Mann aus Afghanistan in Eurem Netzwerk zu verbreiten – und natürlich auch gerne mit Eurer online Unterschrift zu unterstützen :-)

Wenn ja, würden wir uns sehr freuen – das wäre bestimmt eine tolle Unterstützung, dass die Petition noch mehr Stimmen erhält – bislang sind die 1.860 erreicht. Die Zeichnungsfrist endet am 21.04.18.

Hier ein paar Infos vorneweg:
Die Petition wurde von jungen Christen aus unserer Gemeinde (Evangelische Gemeinschaft Fürth) gestartet und möchte Isa, einen 20-jährigen jungen Mann aus Afghanistan unterstützen, der seit Ende 2015 in Bayern, im Nürnberger Raum lebt, wo wir ihn kennenlernen durften.
Sein Asylantrag wurde abgelehnt, obwohl er wegen seines christlichen Glaubens in Lebensgefahr wäre, wenn er nach Afghanistan abgeschoben werden würde.
Ganz abgesehen von der Situation in Afghanistan überhaupt. Er hat Klage dagegen eingereicht und wartet auf den Gerichtstermin.

Zwischenzeitlich konnte er eine Tazkira bekommen und Gott sei Dank damit auch eine Ausbildungserlaubnis erhalten, so dass er nun (erneut) eine Ausbildungsstelle suchen kann.
Trotzdem möchten wir die Petition einreichen, denn höchstwahrscheinlich ist die Gefahr einer Abschiebung für ihn einfach noch nicht vorbei, in der Hoffnung, dass sie etwas Gutes bewirken kann.

Wir leiten Euch hier deshalb den Link zu openpetition weiter, wo Isas Geschichte noch ausführlicher nachgelesen werden kann:

https://www.openpetition.de/petition/online/isa-soll-in-deutschland-bleiben

(Auf der Webseite gibt es die Petition auch in Form von Unterschriftenlisten, die man handschriftlich ausfüllen kann, sowie Abreißzettel mit dem Link.)

Wenn Ihr Fragen habt, die wir beantworten können, schreibt uns gerne. Dankeschön, wenn Ihr Isa auf diese Weise unterstützen könnt, und alles Gute & Gottes Segen für Eure Arbeit.

Viele Grüße, Stefan & Christine Morbach vom EC-Jugendkreis der Evangelischen Gemeinschaft Fürth

Hilfe zur Selbsthilfe? Motivation zur Motivation!

Unseren rege engagierten Ausbildungs- und Jobberater Volker Brümmer beschäftigt die Motivationslosigkeit einiger bzw. vieler unserer jungen männlichen Bewohner im Neckarpark. Er lud daraufhin gemeinsam mit Frau Gümüsdal auf ein Infogespräch ein. Dabei ging es um die Wichtigkeit der deutschen Sprache im Ausbildungssystem  und das Ausbildungssystem insgesamt. Circa eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn fand sich dann eine einstellige Zahl junger Eritreer ein. Einer von Ihnen befindet sich bereits in Ausbildung und kann schon für Frau und Kind sorgen. Er übersetzte die motivierenden und erklären den Worte der Einladenden in Eritreische und konnte gleichzeitig stolz von seinem eigenen Weg durch viele Sprachkurse und seinen Erfolgen während seines Ausbildungsweges berichten.

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist unseren neuen Mitbewohnern dadurch deutlich geworden, welche wichtige Rolle die Sprache, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit für Ihren eigenen Weg spielt.

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Die beiden Initiatoren werden hier am Ball bleiben, und noch weitere “Langschläfer” auf diese Weise versuchen, die Augen zu öffenen – Um ihnen so den Boden zu bereiten für einen fruchtbringenden Weg  in Ausbildung, eigene Selbstständigkeit und gute Integration. Alles Gute dafür!

„Formularhelden – für Geflüchtete von (syrischen) Geflüchteten“

Sehr geehrte Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit,
Sehr geehrte Hauptamtliche in der Flüchtlingsarbeit,

es ist mir eine große Freude Ihnen mitteilen zu können, dass unser Projekt
„Formularhelden – für Geflüchtete von (syrischen) Geflüchteten“
am 15. Februar 2018 beginnt.
„Formularhelden“ entstand in Kooperation mit den Kreisdiakoniestellen Stuttgart, insbesondere dem Kompass.
Der Kompass ist eine Beratungsstelle in der Stadtmitte die ihren Schwerpunkt unter anderem im Sozialrecht (SGBII, SGB XII) und in der Grundsicherung hat.

Immer mehr Geflüchtete suchen in Beratungsstellen Hilfe und Rat beim Ausfüllen von Amtsdokumenten, beispielweise für Jobcenter-Formulare. Um diese Hilfe anzubieten, habe ich zwei motivierte syrische Geflüchtete ausgebildet, damit diese als kulturelle und sprachliche Übersetzer und Unterstützer anderen Geflüchteten zur Seite stehen können.

Wenn es in Ihrem Umfeld jemanden gibt, der arabisch spricht und Hilfe bei den gängigsten Formularen, zum Beispiel für das Jobcenter, für Kinder – oder Wohngeld benötigt, oder auch bei der Kommunikation mit der Botschaft in Beirut, sind unsere „Formularhelden“ für Sie da.

Es ist keine Voranmeldung nötig. Hier finden Sie die Flyer mit den wichtigsten Daten:
Formularhelden-Flyer Arabisch
Formularhelden-Flyer Deutsch

Wir sind bis Juli immer donnerstags von 13.30-16.00 Uhr im Kompass in der Hospitalstraße 15, 70174 Stuttgart für Sie da.

formularhelden
Wenn das Projekt gut angenommen wird, ist eine Erweiterung auf weitere Sprachen möglich.
Falls Sie noch weitere Fragen haben, zögern Sie nicht mich jederzeit zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen, Anna Stano

Sozialpädagogin (B.A.) in der kirchlich-diakonischen Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Stuttgart
E-Mail: anna.stano@elkw.de
Mobil: 0152-33529423

Einsatz gegen die Nutzungsgebührenregelung

Liebe Freundeskreise,

wir haben Grund zum Feiern: Die Satzung wird zum 1. April geändert.

Erfolge der Initiative: Selbstzahlende Familien kommen nicht über 700 Euro (Deckelung mit dem zweiten Kind und Kinder nur 100 Euro) Ermäßigung 18 Monate (ohne ausdrückliche Evaluation, wird aber drauf geschaut, auch von uns!)

Wir wollen als Initiative dabei bleiben und als Experten wahrgenommen werden. Es gibt immer wieder Themen, bei denen wir als Experten aktiv werden können.

Deshalb wurde ein nächstes Treffen festgelegt am

Donnerstag, 22. Februar 2018, um 17.00 Uhr
in den Räumen der Anstifter Werastr. 10 70182 Stuttgart

Folgende Themen möchten wir besprechen:
– Situation der Bewohner am Nordbahnhof
– Ausbildung und Schule und Vergütung
– Wohnungssuche

Bitte geben Sie diese Information an Ihre Mitglieder weiter und veröffentlichen Sie sie auf Ihrer website. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Für die Initiative von Engagierten dvon Stuttgarter Freundeskreise: Uschi Bames

Aktuelles Infomaterial:

20171218_PM_Gebührensatzung_Stuttgart_ed
20171218_Unterkunftskosten Selbstzahler Vergleich Stuttgart-Freiburg
20170811_Nutzungsgebühr_Stadträte_Asylpfarramt

Mit freundlichen Grüßen – Uschi Bames für die Initiative

Zeitungsartikel zur Wohnungsmarksituation in Bezug auf Flüchtlinge, Stuttgarter Zeitung vom 22. Januar 2018

Zeitungsartikel zum Thema aus der Stuttgarter Zeitung vom 17. November 2017

Weiterlesen: Ehemaliger Artikel vom 16.10.2017
Aufruf: Briefe an die Stuttgarter Stadträte gegen die Nutzungsgebührenregelung
Weiterlesen

Hilfsgesuch: Wohnung

Hallo Miteinander,

wir sind auf Hilfe durch Freundeskreise angewiesen.

Wir bräuchten eine Wohnung für ein junges jesidisches Ehepaar (19 + 21. Jahre) aus dem Irak. Bei der Frau wurde Krebs diagnostiziert und sie bekommt jetzt mindestens die nächsten 12 Monate eine Chemotherapie. Dafür benötigt sie natürlich Ruhe und ein eigenes Bad, was bei uns (Flüchtlingsunterkunft) schwer zu gewährleisten ist.

Beide sprechen gut deutsch, haben eine Aufenthaltsgenehmigung und der Ehemann arbeitet auf 450 €-Basis. Die Kosten für die Wohnung würde das Jobcenter übernehmen, deswegen sind maximal 60 qm und eine 564 € Kaltmiete zulässig.

Vielen Dank und freundliche Grüße

Björn Gieseler

Wer was weiß bitte Rückmeldung an:

Björn Gieseler
Flüchtlingsunterkunft Helene-Pfleiderer-Str. 20 a – c
70597 Stuttgart

Telefon 0711 722 053 99
Fax 0711 722 053 98
Mobil 0176 513 79 682
Email bgieseler@drk-stuttgart.de

Petition für Bleiberecht der Familie Stojanovic

Liebe Erstunterzeichner*innen der Petition für Familie Stojanovic

unsere Petition für Familie Stojanovic ist online! Wir bitten um Weiterverbreitung und Werbung für Unterschriften! Setzen wir uns gemeinsam für ein Bleiberecht für Familie Stojanovic ein!

Online-Petition / Presseerklärung “Für ein dauerhaftes Bleiberecht von Familie Stojanovic”

Für die Initiativgruppe
Andreas Linder

move on – menschen.rechte tübingen e.V.
* Provenceweg 3 * D-72072 Tübingen
info@menschen-rechte-tue.org
www.menschen-rechte-tue.org