Kategorie-Archiv: Begleitung

Aktion der Freundeskreise zum Tag der Menschenrechte 18.11.18

Eintritt frei!

Vielfalt – das sind wir alle
Thementag zu Menschenrechten
Sonntag, 18. November, ab 14 Uhr

Vor 70 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Gemeinsam mit rund 200 Initiativen und Einrichtungen beteiligen wir uns aus diesem Anlass an der Aktionsreihe „Vielfalt – 0711 für Menschenrechte“ (10.11. – 10.12.)

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14 bis 15.30 Uhr
Menschenrechte

Eine thematische Führung durch die Ausstellungen Süd- und Südostasien, Orient und “Hawai’i revisited” mit Dr. Christiane Kaszubowski-Manych, Dr. Annette Krämer und Dr. Ulrich Menter

15 bis 16.30 Uhr
Indien: Ein Leben zwischen Spiel und Arbeit

Familienführung ab 6 Jahren mit Dr. Christiane Kaszubowski-Manych: Obwohl Kinder in Indien oft verwöhnt werden, werden ihre Rechte auch vielfach missachtet. Statt die Schule zu besuchen, müssen viele arbeiten, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen.

15.30 bis 17 Uhr
Von Flucht und Ankommen

Erzählungen und Gespräche mit geflüchteten Menschen und Ehrenamtlichen aus Stuttgarter Freundeskreisen, umrahmt vom Dialogtheater und von syrischer Musik von Mazen Mohsen (Gitarre & Gesang), Fedaa Safaya (Cajon) & Mohammad Sellami (Oud) 

17 Uhr
Kulturen verbinden

One World Chor (musikalische Leitung: Arnd Pohlmann), afghanische Musik mit Ghessehgoo (Qasem: Gitarre, Lukas: Schlagzeug), syrische Musik mit Mazen Mohsen (Gitarre & Gesang), Fedaa Safaya (Cajon) & Mohammad Sellami (Oud) 

In Kooperation mit: Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen, Dialogtheater, just human e. V., KUGEL – Kulturen Gemeinsam Leben, One World Chor, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

Im Rahmen von:
Nähere Informationen: www.0711menschenrechte.de

Sitzung der Projektgruppe Begleitung am 18.10.18 um 19.00 Uhr

Die nächste Sitzung der Projektgruppe Begleitung findet am 18.10.18 um 19.00 Uhr im Erdgeschoss des Gemeindezentrums der Liebfrauengemeinde, Wildungerstr. 55, in Cannstatt im Konferenzraum  statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

  • Berichte aus den Freundeskreisen
  • Veranstaltung im Lindenmuseum
  • Abschiebungen:
    – Wie verhalten wir uns
    – Hand-out für die BewohnerInnen über ihre Rechte bei Abschiebungen
  • Nachrichten aus der Flüchtlingspolitik

Vielen Dank, U. Bames

Aktion der Flüchtlingsfreundeskreise zum Tag der Menschenrechte 18.11.18

Liebe Freundeskreise,

zum Tag der Menschenrechte wollen wir auch das Thema Geflüchtete einbringen. Dazu organisiert  eine Gruppe aus der Initiative von Engagierten aus den Freundeskreisen zusammen mit dem Lindenmuseum am 18. November 2018 eine Veranstaltung im Wannersaal des Museums mit dem Thema:

Begegnungen: Geflüchtete erzählen von Flucht und Ankommen, Ehrenamtliche aus Stuttgarter Freundeskreisen informieren über ihre Arbeit

Folgendes Konzept haben wir erarbeitet:
15.30 – 15.40 Uhr: eine syrische Musiktruppe  von “KUGEL – Kulturen Gemeinsam leben”tritt auf
15.40 – 16.00 Uhr: das Dialogtheater (Deutsche und Geflüchtete) spielt zwei Szenen
16.00 – 17.00 Uhr an Stehtischen und vor  Stellwänden führen Geflüchtete und Ehrenamtliche  Gespräche mit Besucher*innen
ab 17.30 Uhr singt der One World Chor, es gibt es afghanische Musik und das Dialogtheater spielt noch einmal

Das ist ein ungefährer Plan, Einzelheiten müssen noch geklärt werden.

Auf de Empore des Wannersaals wollen wir  Stellwände zu verschiedenen Themen wie Wohnsituation, Ausbildung, Abschiebung und und und.. aufstellen.

Wir brauchen dringend Ihre Mithilfe für folgendes:

– Ausarbeitung von Texten und Bildern für die Stellwände
– Fertigstellung der Stellwände
– Suche nach Geflüchteten, die sich für die Gespräche zur Verfügung stellen
– Suche nach Ehrenamtlichen, die über ihre Arbeit informieren und mit den Besuchern diskutieren

Wenn Sie irgendwie mithelfen können oder weitere Ideen haben, melden Sie sich bitte auf meiner Adresse:  FreundeskreisNeckarpark-Begleitung@outlook.de

Bitte machen Sie diesen Text unte Ihen Mitgliedern  bekannt und veröffentlichen Sie ihn auf Ihrer website.

Herzliche Einladung zur nächsten Sitzung der Vorbereitungsgruppe für die Veranstaltung im Lindenmuseum: Die Sitzung findet statt am
Mittwoch,  19. September 2018 um 18 Uhr, Generationenhaus Heslach

Mit freundlichen Grüßen – Uschi Bames für die Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Feundskreisen

Leseempfehlung und Petition: Flüchtlinge und der Arbeitsmarkt

Hallo lieber Freundeskreis,
jetzt im Sommer ist es zwar etwas ruhiger, dennoch gibt es interessante Entwicklungen. So wie diese Leseempfehlung aus der Süddeutschen Zeitung von Volker Brümmer:

Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt – Erst integriert, dann abgelehnt
Sie sollen Deutschland verlassen, obwohl sie eigentlich dringend gebraucht werden – als Altenpflegerin, Tischler oder Hotelfachmann. Zwölf Flüchtlinge und ihre Erfahrungen mit widersprüchlicher Politik.

→ Hier geht’s zum Artikel der Süddeutschen Zeitung
→ Hier ein Videobeitrag von n-tv

Passend dazu bitten wir Euch, folgende Petition zu unterstützen:

Bleiberecht für Geflüchtete mit einem festen Arbeits- oder Ausbildungsplatz

Hilfsgesuch AK Asyl – Bitte um Spende für Familiennachzug

Liebe Flüchtlingsfreunde,

freut euch mit mir, manchmal geschehen trotz immer noch härterer Abschottungspolitik kleine Wunder.

Herr A.T. aus Eritrea hat es mit unserer Hilfe nach über zwei Jahren geschafft, dass seine Frau und Kinder (4 und 5 J.) nach Deutschland kommen dürfen.

Frau und Kinder waren aus Eritrea nach Kampala geflohen. Dort musste sie erst mal in ärmsten Bedingungen ein halbes Jahr überleben, damit das mit dem Visum überhaupt in die Wege geleitet werden durfte. Endlich: Sie bekamen heute das Visum für Deutschland!

Nun scheint aber in der Ferienzeit ein baldiger Flug kaum unter 1500-2000 Euro zu finden zu sein. (Wir suchen natürlich weiter nach günstigeren Flügen).

Die Situation der Kinder und der Frau ist so, dass ich sage, sie sollten so schnell wie möglich raus aus Kampala.

Und ich frage überall mit Verkündung der guten Nachricht jetzt an, ob jemand Möglichkeiten hat, ihn zusätzlich zu dem, was wir ihm von Kirchenmitteln dazu geben, finanziell dabei zu unterstützen.

Wenn ja, bitte ich um Ihre Überweisung mit Angabe Ihrer Postanschrift für eine Spendenbescheinigung auf das Konto:
Evangelischer Kirchenkreis
Stichwort „Flüchtlingshilfe – Familienzusammenführung“
IBAN: DE14 6005 0101 0002 4741 77
BIC: SOLADEST600

Mit freundlichen Grüßen – Joachim Schlecht

Evangelisches Asylpfarramt
Landeskirchlicher Migrationsdienst
Arbeitskreis Asyl Stuttgart
c/o Joachim Schlecht
Pfarrstr. 3
70182 Stuttgart
T: (0711) 63 13 55
Email: joachim.schlecht@elkw.de
Pfarramt.stuttgart.asyl@elkw.de

ak.asyl-stuttgart@elkw.de

Rüstungsmesse ITEC – Einladung zum Friedensgebet “Welt.Friede.Gebet”

Liebe Freundinnen und Freunde in der Friedensbewegung,
liebe auf so vielfältige Weise für den Frieden engagierte Menschen,

„Wir halten es für einen Skandal, dass auf der Stuttgarter Messe für einen Handel mit Kriegstechnik und -software geworben und Krieg simuliert wird. Wir sehen in dieser Messe einen Beitrag zur Schaffung von Fluchtursachen, zur Anwendung von Gewalt in Konflikten sowie zum Missbrauch von Ressourcen, die für Bildung und Entwicklung dringend notwendig wären.“ Das sind die Worte der Vertreter*innen der Katholik*innen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart in ihrer Anfang März beschlossenen Erklärung (Erklärung des Diözesanrats im Anhang). Bedauerlicherweise haben weder diese Erklärung noch die zahlreichen Protestschreiben und –aktionen zuvor dazu geführt, dass die Messeverantwortlichen bzw. der Aufsichtsrat der Rüstungsmesse ITEC eine Absage erteilt hat. Im Gegenteil, die u.a. zuständige Wirtschaftsministerin, Dr. Hoffmeister-Kraut, verteidigt die ITEC in einer Befragung im Landtag sogar mit höchst fragwürdigen Argumenten (Link zur Landtagsdebatte: https://www.landtag-bw.de/home/mediathek/videos/2018/20180411sitzung0592.html?t=0 ). Und so wird das „International Forum for the Military Simulation, Training and Education Community“ (ITEC) vom 15. bis 17. Mai auf der Landesmesse Stuttgart leider wie geplant stattfinden. Weiterlesen

Mahnwache zum „Familienzusammenführungs-Neureglungsgesetz“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Die Bundesregierung bereitet ein neues Gesetz vor: Das Familienzusammenführungsneuregelungsgesetz (FzNeuG).
Das Gesetz soll Kriterien festlegen, nach denen aus ca. 60 000 Familienangehörigen von subsidiär geschützten Geflüchteten nur 12 000 pro Jahr ausgewählt werden, die als „humanitäre Fälle“ einreisen dürfen. Wie kann es dafür faire Kriterien geben? Wer von ihnen soll kein „Humanitärer Fall“ sein?
Dieses Gesetz macht das Visaverfahren zu einem Wettbewerb und bringt die Betroffenen in direkte Konkurrenz zueinander. Das lassen wir nicht zu. Grundrechte dürfen nicht von Quoten abhängen!
Mahnwache auf dem Schlossplatz, Stuttgart (vor der Commerzbank)
Samstag, 5.5. 11:00 – 14:00 Uhr
Weitere Mahnwachen sind für den 9.6. und 7.7.2018 geplant.
Mit freundlichen Grüßen
Pfarrer Joachim Schlecht
26. April 2018

• Material:

Schild 104 13 muss weg

Flugblatt

• Über den Arbeitskreis Asyl Stuttgart
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Hilfsgesuch: Petition für Isa (m, 20) aus Afghanistan

Hallo liebes Team vom Freundeskreis Neckarpark,

über die Ehrenamtlichen-Liste von Pro Asyl haben wir von Euch gelesen und wir möchten Euch fragen, ob Ihr eine Möglichkeit habt, eine Petition für einen jungen Mann aus Afghanistan in Eurem Netzwerk zu verbreiten – und natürlich auch gerne mit Eurer online Unterschrift zu unterstützen :-)

Wenn ja, würden wir uns sehr freuen – das wäre bestimmt eine tolle Unterstützung, dass die Petition noch mehr Stimmen erhält – bislang sind die 1.860 erreicht. Die Zeichnungsfrist endet am 21.04.18.

Hier ein paar Infos vorneweg:
Die Petition wurde von jungen Christen aus unserer Gemeinde (Evangelische Gemeinschaft Fürth) gestartet und möchte Isa, einen 20-jährigen jungen Mann aus Afghanistan unterstützen, der seit Ende 2015 in Bayern, im Nürnberger Raum lebt, wo wir ihn kennenlernen durften.
Sein Asylantrag wurde abgelehnt, obwohl er wegen seines christlichen Glaubens in Lebensgefahr wäre, wenn er nach Afghanistan abgeschoben werden würde.
Ganz abgesehen von der Situation in Afghanistan überhaupt. Er hat Klage dagegen eingereicht und wartet auf den Gerichtstermin.

Zwischenzeitlich konnte er eine Tazkira bekommen und Gott sei Dank damit auch eine Ausbildungserlaubnis erhalten, so dass er nun (erneut) eine Ausbildungsstelle suchen kann.
Trotzdem möchten wir die Petition einreichen, denn höchstwahrscheinlich ist die Gefahr einer Abschiebung für ihn einfach noch nicht vorbei, in der Hoffnung, dass sie etwas Gutes bewirken kann.

Wir leiten Euch hier deshalb den Link zu openpetition weiter, wo Isas Geschichte noch ausführlicher nachgelesen werden kann:

https://www.openpetition.de/petition/online/isa-soll-in-deutschland-bleiben

(Auf der Webseite gibt es die Petition auch in Form von Unterschriftenlisten, die man handschriftlich ausfüllen kann, sowie Abreißzettel mit dem Link.)

Wenn Ihr Fragen habt, die wir beantworten können, schreibt uns gerne. Dankeschön, wenn Ihr Isa auf diese Weise unterstützen könnt, und alles Gute & Gottes Segen für Eure Arbeit.

Viele Grüße, Stefan & Christine Morbach vom EC-Jugendkreis der Evangelischen Gemeinschaft Fürth

Hilfe zur Selbsthilfe? Motivation zur Motivation!

Unseren rege engagierten Ausbildungs- und Jobberater Volker Brümmer beschäftigt die Motivationslosigkeit einiger bzw. vieler unserer jungen männlichen Bewohner im Neckarpark. Er lud daraufhin gemeinsam mit Frau Gümüsdal auf ein Infogespräch ein. Dabei ging es um die Wichtigkeit der deutschen Sprache im Ausbildungssystem  und das Ausbildungssystem insgesamt. Circa eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn fand sich dann eine einstellige Zahl junger Eritreer ein. Einer von Ihnen befindet sich bereits in Ausbildung und kann schon für Frau und Kind sorgen. Er übersetzte die motivierenden und erklären den Worte der Einladenden in Eritreische und konnte gleichzeitig stolz von seinem eigenen Weg durch viele Sprachkurse und seinen Erfolgen während seines Ausbildungsweges berichten.

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist unseren neuen Mitbewohnern dadurch deutlich geworden, welche wichtige Rolle die Sprache, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit für Ihren eigenen Weg spielt.

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Die beiden Initiatoren werden hier am Ball bleiben, und noch weitere “Langschläfer” auf diese Weise versuchen, die Augen zu öffenen – Um ihnen so den Boden zu bereiten für einen fruchtbringenden Weg  in Ausbildung, eigene Selbstständigkeit und gute Integration. Alles Gute dafür!