Alle Beiträge von Martin V.

Informationsvideo zum Familiennachzug zu afghanischen Geflüchteten auf Dari/Farsi

Der Machtwechsel in Afghanistan hat die humanitäre Situation in Afghanistan verschärft und viele Familien mit minderjährigen Kindern voneinander getrennt. Die Wartezeit für einen Termin zur Visaantragstellung bei einer deutschen Botschaft liegt teilweise bei mehr als 2 Jahren. Für die Betroffenen bedeutet dies eine große psychische Belastung, welche die Integrationprozesse der in Deutschland lebenden Geflüchteten erschwert.

Aus der Kooperation zwischen Masooma Torfa und den Frauen des Projekts AFG-Fempowerment (Female Fellows e.V. Stuttgart) und Julia Willemijn Fopp (MBE Caritas-Zentrum Waiblingen) entstand im März 2022 ein Informationsvideo zum Familiennachzug auf Farsi/Dari. Editiert wurde es von einer in Kabul lebenden Graphikerin. Das Video erklärt das Verfahren zur Beantragung eines Visums, die notwendigen Dokumente und die häufigsten Herausforderungen, mit denen die Familienmitglieder in diesem Verfahren konfrontiert sind. Dabei wird auf die unterschiedlichen Aufenthaltsstatus und damit verbundenen Regelungen eingegangen. Auch werden die strengen Voraussetzung zum Familiennachzug „sonstiger“ Familienangehöriger besprochen, welcher der Praxis äußerst selten bewilligt wird:
https://www.youtube.com/watch?v=GWNtXa_l4z0

Verfasserinnen: Julia Willemijn Fopp (Caritas LWE) und Masooma Torfa (Female Fellows)

Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr und entbinden nicht von der Verpflichtung, sich regelmäßig über Änderungen zu informieren und bei Problemen rechtliche Beratung einzuholen.

Stand 27.04.2022

Kochen? – Besuch empfangen? – Zimmer abschließen? Alles VERBOTEN! Wir wollen das ÄNDERN!

Hier geht’s zur Petition: https://chng.it/gZV2QgkrLS 

Offener Brief an das Regierungspräsidium Freiburg & die Stadt Freiburg

Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer,
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Martin Horn,

die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Freiburg ist kein guter Ort zum Ankommen. Die LEAs in ihrer jetzigen Form sind Kochen? – Besuch empfangen? – Zimmer abschließen? Alles VERBOTEN! Wir wollen das ÄNDERN! weiterlesen

KLEIDER-OUTLET – SHOPPEN FÜR DEN GUTEN ZWECK!

Termin: Freitag, 29. April, 10 bis 19 Uhr, und Samstag, 30. April, 10 bis 16 Uhr

Ort: Rathaus Bad Cannstatt, Marktplatz 10, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Erlös aus dem Verkauf in unserem Kleider-Outlet kommt Geflüchteten in Griechenland zugute. Insbesondere Frauen und Kinder sowie LSBTTIQ-Geflüchtete müssen dort teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. Sie brauchen Unterkunft, Nahrung, Hygieneartikel und Rechtsberatung.

just human e.V. unterstützt außerdem ein Safe House für Frauen in Bredasdorp, Südafrika, leistet individuelle Nothilfe und unterstützt Menschen, die aus der Ukraine fliehen mussten oder in der Ukraine auf Medikamente oder Lebensmittelhilfe angewiesen sind.

Unsere Bitte: Menschlichkeit grenzenlos wahr werden lassen!

Aktuell ist die Spendenbereitschaft für ukrainische Geflüchtete sehr hoch und auch just human ist hier aktiv. Während diese Unterstützung organisiert wird, kommt es in Griechenland zu weiterer Gewalt gegen andere Geflüchtete. Wir wollen den Frauen im Maison Charlotte, Müttern mit Kindern sowie LSBTTIQ-Geflüchteten deshalb Rechtshilfe ermöglichen und bitten dafür um Spenden. Insbesondere Menschen, die sexualisierte Gewalt und Folter überlebt haben, sind in ihren Asylverfahren dringend auf Rechtshilfe angewiesen.

Zudem versuchen wir, die Nothilfe in Griechenland auszuweiten. Vermehrt geraten derzeit auch anerkannte Flüchtlinge in Not. Familien, Frauen mit kleinen Kindern, sogar Schwangere werden gezwungen, sofort nach ihrer Anerkennung ihre Unterkünfte zu verlassen. Obwohl ihr Schutzbedarf im Asylverfahren anerkannt wurde, müssen sie zunächst ohne jede staatliche Unterstützung in Parks oder auf der Straße leben.

Menschenrechte gelten für alle Menschen. Alle Menschen, die fliehen müssen oder in ihrer Heimat in Not sind, haben eine menschenwürdige, respektvolle und tatkräftige Unterstützung verdient. Weder Nationalität noch Hautfarbe, weder Geschlecht noch sexuelle Orientierung, nichts darf einen Unterschied machen.

Bitte hilf uns dabei, Menschlichkeit grenzenlos Wirklichkeit werden zu lassen! 

Wir wären sehr dankbar für die Weiterleitung dieses Newsletters an zwei Menschen, die eventuell Interesse an unseren Veranstaltungen haben oder die helfen möchten. 

Mit herzlichem Dank für jede Hilfe und Ermutigung

Elka Edelkott, Katja Walterscheid, Tobias Gruß und Sylvia Tham

Vorstand just human

PS: Jede Spende hilft!

PPS: just human unterstützt aktuell die Lieferung von Medikamenten an Krankenhäuser in der Ukraine, Lebensmittelhilfe, die von Menschen in Lemberg organisiert wird, sowie Schutz und individuelle Hilfe für ukrainische LGBT-Geflüchtete. In Griechenland unterstützt just human Geflüchtete aus Äthiopien, Afghanistan, Burkina Faso, der Elfenbeinküste, Eritrea, Ghana, Guinea, dem Irak, dem Iran, Kamerun, der DR Kongo, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone, Somalia, Syrien, Togo, Tunesien und Uganda durch Nothilfe, Übernahme der Kosten für Unterkünfte, medizinische Versorgung und Rechtshilfe. just human bietet Frauen und Kindern Sicherheit im Schutzhaus Maison Charlotte in Athen und fördert das von südafrikanischen Frauen gegründete Safe House Bredasdorp sowie die Notversorgung von Geflüchteten aus Malawi und Simbabwe in Südafrika.

just human e.V., Brenntenhau 13, 70565 Stuttgart

kontakt@just-human.de – Mobil: 0176-72154483 – www.just-human.de

Spendenkonto just human: IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00, BIC: BFSWDE33STG

Ukraine Kundgebung und Hilfsgesuch

Lieber Freundeskreis,

herzlicher Aufruf zur Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine!

2.:
Das Asylpfarramt sucht für eine Frau aus dem Irak für deren Sohn Nachhilfe in Deutsch. Das Kind geht in die 3.Klasse in der Raitelsbergschule im Stuttgarter Osten. Wer jemanden kennt, der Hilfe anbieten kann, wende sich bitte an : pfarramt.stuttgart.asyl@elkw.de

3.: Lest aus auch das Interview mit Asylpfarrer Joachim Schlecht zur aktuellen Lage:
https://www.ak-asyl-stuttgart.de/wp-content/uploads/2022/03/Interview-mit-Asylpfarrer-Joachim-Schlecht.pdf

Bitte um Teilnahme an Umfrage zur Situation in Unterkünften für Geflüchtete

Lieber Freundeskreis,

kennt ihr diese Umfrage schon?

Dass sich alleinstehende BewohnerInnen ihr Essen, Hygieneartikel usw. teilen, nur weil sie „dasselbe Schicksal“ haben ist unserer Erfahrung nach fernab der Realität.

vielleicht lässt sich mit dieser Umfrage etwas bewirken, denn diese Rechtssprechung muss überarbeitet werden.

Mehr Infos findet ihr in dem unten angehängten Newsletter.

Schon mal vielen Dank für Eure Teilnahme an der Umfrage:
https://survey.lamapoll.de/Vorlageverfahren_Bundesverfassungsgericht_AsylbLG_2022/  (Teilnahme bis 01.03.22 möglich)

Viele Grüße – Linda Biesinger
Teamleitung Bad Cannstatt


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

heute gibt es einen Sonder-Newsletter, der sich an alle richtet, die mit Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete in Deutschland zu tun haben. Es wird darum gebeten, dass Ihr/Sie euch dringend an der Umfrage beteiligt, denn die Ergebnisse sollen in einem anhängigen Verfahren zur Höhe der Regelbedarfe im AsylbLG dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt werden.

Befragung zur Situation in Unterkünften für Geflüchtete

Viele, die in solchen Einrichtungen leben, erhalten Analogleistungen nach § 2 AsylbLG. Das heißt: Sie müssten eigentlich dieselben Leistungen bekommen, die Sozialhilfeempfänger sonst auch erhalten. Doch für Alleinstehende, die in Unterkünften wohnen, gibt es seit zweieinhalb Jahren eine Kürzung auf Regelbedarfsstufe 2. Die Bundesregierung hat das damals damit begründet, dass man in einer Unterkunft – so ähnlich wie in einer Ehe – eine „Schicksalsgemeinschaft” bilde und deshalb weniger Ausgaben habe. Ehepartner erhalten auch nur Regelbedarfsstufe 2.

Im April 2021 hat das Sozialgericht Düsseldorf entschieden, dass diese Kürzung verfassungswidrig ist. Das Verfahren wurde deshalb ausgesetzt. Das SG Düsseldorf hat die Frage dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt, das jetzt darüber entscheiden muss, ob die Kürzung (§ 2 Abs. 1 S. 4 Nr. 1 AsylbLG) verfassungswidrig ist. Das BVerfG hat eine Reihe zivilgesellschaftlicher Akteure aufgefordert, sich zu diesem Verfahren zu äußern. Um die Fragen, die das Bundesverfassungsgericht gestellt, beantworten zu können, hat eine Arbeitsgruppe verschiedener Verbände eine Umfrage erstellt. Die Umfrage richtet sich an:

  • Leiter:innen von Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften
  • Alltagsbetreuer:innen und Sozialarbeiter:innen in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften
  • Bewohner:innen von Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften
  • Personen, die Geflüchtete außerhalb von Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften beraten
  • Personen, die Geflüchtete ehrenamtlich unterstützen
  • Rechtsanwältinnen & -anwälte, die für Geflüchtete tätig sind

Es werden keine persönlichen Daten werden erhoben.

Das ist der Link, unter dem die Umfrage erreichbar ist:

https://survey.lamapoll.de/Vorlageverfahren_Bundesverfassungsgericht_AsylbLG_2022/ 

Die Umfrage kann bis einschließlich Dienstag, 1. März 2022 beantwortet werden.

Mit der Bitte um rege Verbreitung und Beteiligung. 

Mit besten und kollegialen Grüßen
Harald Thomé
www.harald-thome.de

Treffen der Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen

Liebe Freundeskreise,

nach längerer Pause ist das nächste Treffen der Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskeisenwieder am

Donnerstag, 03.03.2022, um 17.00 Uhr im Asylpfarramt Christophstr. 35   70180 Stuttgart

Es gilt die 2G Plus Regel (geboostert oder getestet). Bitte eine FFP 2 Maske tragen.

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

  • Die Ausländerbehörde versendet immer wieder z.B. nötige Papiere, wie Duldungsverlängerungen zu spät und Menschen verlieren dadurch Arbeit oder Bafög.
    → Was tun wir?
  • Wie ist der Stand bzgl. WLAN in den Unterkünften?
  • Was sagt der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zum Thema Flüchtlinge?

Bitte geben sie diesen Text an Ihre Mitglieder weiter und veröffentlichen Sie ihn auf Ihrer Website.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Uschi Bames

Flucht und Familiennachzug – Verflixte sieben Jahre

Lieber Freundeskreis,
endlich ist es soweit – nach einer fast endlos erscheinenden Zeit des Wartens konnte Zahra’s Familie nun nach Deutschland nachkommen. Wir haben das Schicksal lange dank Uschi mitverfolgen können, die während der letzten Jahre ganz eng dran war und uns stets aktuell berichtet hat.

Lest hier den kompletten Artikel, erschienen am 22.12.2021 auf  kontextwochenzeitung.de!

Zahra mit ihren beiden Jüngsten.

Zahra mit ihren beiden Jüngsten.

Ursula freut sich mit: Jetzt kann das Leben als Familie beginnen.

Ursula freut sich mit: Jetzt kann das Leben als Familie beginnen.
Alle Rechte bei kontextwochenzeitung.de .

Keine Auftaktgala für die IMK – Konzert für die verstorbenen und vergessenen Menschen auf der Flucht

Presserklärung

Keine Auftaktgala für die IMK – Konzert für die verstorbenen und vergessenen Menschen auf der Flucht

30. November
Oberer Schlossgarten Stuttgart
18 – 20 Uhr

Vom 01. bis zum 03. Dezember findet in Stuttgart die 215. Innenminister*innenkonferenz statt. Auf der Agenda stehen wichtige Fragen zu Themen wie innere Sicherheit, Verfassungsschutz, Ausländer*innen- und Asylrecht.

Entscheidungen zugunsten schutzbedürftiger Menschen auf der Flucht sind dabei nicht zu erwarten. Stattdessen ist mit einer weiteren Abschottung Europas zu rechnen. Auch die menschenverachtende Grenzpolitik der Friedensnobelpreisträgerin EU wird schlimmstenfalls noch verschärft und weitere Menschenleben kosten. Dafür sprechen nicht nur die Beschlüsse vergangener Konferenzen, sondern auch der derzeitige innenpolitische Trend in Deutschland – hin zur Festung hinter Mauern, weg vom Recht jedes Menschen auf Asyl.

Als Teil des Stuttgarter Aktionsbündnisses für Menschenrechte und Flucht SAMFT können wir als Seebrücke Stuttgart die IMK nicht kommentarlos über die Bühne gehen lassen. Wir haben den InnenminsterInnen und vor allem all den Menschen, die durch menschenverachtende Abschottungspolitik auf ihrer Flucht vergessen wurden oder verstorben sind, eine besondere Auftaktgala vorbereitet.

Kommt am Dienstag, den 30.11. zur Oper am Oberen Schlossgarten oder verfolgt die Auftaktgala über unsere Social Media Kanäle.

„NEUSTART IM TEAM“ (NEST) – DIGITALE INFORMATIONSVERANSTALTUNG FÜR ENGAGIERTE IN STUTTGART

Liebe Engagierte,

Meine Kollegin aus der Abteilung Sozialplanung hat mich gebeten, Ihnen die angehängte Einladung zu einer digitalen Informationsveranstaltung zum NesT-Programm weiterzugeben.
Am 01.12.2021 wird Frau Mayr von der ZKS (Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle NesT) das Programm vorstellen und offene Fragen klären.

Alle interessierten Engagierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Mit besten Grüßen
Heidi Schäfer
————————————————————————————-

Sehr geehrte Damen und Herren,

über 80 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Viele von ihnen – wie Kinder, alte Menschen oder Opfer von Folter und Gewalt – sind besonders schutzbedürftig. Für diese Personen sollen mit dem Pilotprogramm „Neustart im Team“ (NesT) 500 zusätzliche Aufnahmeplätze und damit ein sicherer Weg nach Deutschland geschaffen werden. Das Besondere am staatlich-gesellschaftlichen Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge „Neustart im Team“ (NesT) ist, dass sich Staat und Zivilgesellschaft die finanzielle und soziale Verantwortung für die Aufnahme der Flüchtlinge für einen begrenzten Zeitraum teilen.
Die Voraussetzung für eine Aufnahme von Flüchtlingen im Programm NesT ist, dass sich eine Gruppe aus mindestens fünf Personen zusammenfindet, welche den Geflüchteten Wohnraum für zwei Jahre zu Verfügung stellt sowie für mindestens ein Jahr ideelle Integrationsunterstützung leistet.

Bei einer digitalen Informationsveranstaltung für Engagierte in Stuttgart am 01.12.2021 von 16:30 – 18:00 Uhr wird Katharina Mayr von der Zivilgesellschaftlichen Kontaktstelle (ZKS) den Hintergrund des Programmes erläutern, Möglichkeiten des Engagements aufzeigen und Ihre Fragen beantworten.

Bitte melden Sie sich unter https://eveeno.com/196209319 für die Veranstaltung an. Die Zugangsdaten werden Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.

Weitere Informationen zum Pilotprogramm NesT erhalten Sie bereits vorab in dem angehängten Flyer.

Katharina Mayr
ZKS – Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle NesT (Neustart im Team. Staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge)
Tel.: 0761 200 – 476
Mail: zks@neustartimteam.de; KatharinaNicola.Mayr@caritas.de
Web: www.neustartimteam.de