Archiv der Kategorie: Freundeskreis Neckarpark

Treffen der Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen

Liebe Freundeskreise,

auch im neuen Jahr wollen wir, die Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen uns weiter treffen und uns mit den Problemen der Stuttgarter Flüchtlinge beschäftigen.

Die nächste Sitzung ist wieder virtuell und findet am 11.01.2021 um 16.30 Uhr statt.

Der Link dazu ist bei bigbluebutton: https://bbb-emh.minervis.com/b/dav-pwe-bgd-0h3

Bitte anklicken, dann werden Sie weitergeleitet.

Folgende Tagesordnung wurde vorgeschlagen:

  1. Corona – Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche (Schule und Kita) und Erwachsene bzgl Deutschkurs. Begründung: Nach einem dreiviertel Jahr nach dem 1.Lockdown werden die Schulen erneut geschlossen. Konzepte, dies zu verhindern, gab es wohl nicht.
    Dazu kommen die beschränkten Bedingungen, den Unterricht im Homeoffice durchzuführen (WLAN und Ausstattung mit Geräten)
  1. Abschiebungen – Welche Erfahrungen gibt es? Zum Beispiel für Geflüchtete, die schon 5 Jahre in Deutschland sind, arbeiten oder Ausbildung machen.
    Folgt das BamF dem Kurs von Innenminister Seehofer?
  1. Aktuelles aus den Unterkünften

Bitte geben Sie diese Nachricht an Ihre Mitglieder weiter und veröffentlichen Sie sie auf Ihrer website. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen – i.A. Uschi Bames

Koordinierungs-Treffen am 1.12. ABGESAGT!

Lieber Freundeskreis Neckarpark,

Achtung, bis auf weiteres keine Koordinierungstreffen, solange die Corona-Verordnung in dieser Weise besteht.

Hier kann die Verordnung nachgelesen werden: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Weitere Informationen: coronavirus.stuttgart.de

Wir treffen uns wieder, sobald von der Landesregierung Lockerungen beschlossen werden. Aktuelle Infos dazu dann hier an dieser Stelle.

Allen eine besinnliche und gesegnete Weihnachtszeit!
Bleibt gesund und engagiert!

Martin V. für den Freundeskreis Neckarpark

Corona – Homeschooling ohne PC? Kalte Jahreszeit – ohne warme Kleidung?

Liebe Freunde,

wieder stehen schwierige Zeiten ins Haus. Nicht alles, was absehbar war, wurde im Sommer ausreichend gut geregelt.

Die Kinder müssen wieder vermehrt ins Homeschooling, doch gibt es keine flächendeckende Versorgung mit dem notwendigen Werkzeug: Tablets oder Laptops sind oftmals nicht vorhanden!

Daher unser Aufruf: Wer hat betriebsfähige PCs oder Tablets, die er unseren Schülern zur Verfügung stellen könnte? Desweiteren suchen wir derzeit dringend:

  • Winterkleidung für Jungen, Größe 74 bis 134
  • warme Schuhe und Gummistiefel Größe 26 bis 34
  • Schreibwaren, Buntstifte

Und weitere Dinge, die Ihr auf unserer Spendenseite findet: freundeskreisneckarpark.de/spenden/

Die Sachspendenannahme erfolgt derzeit, nur nach Absprache, montags ggf. im Frauencafé (14 bis 15.30 Uhr) im UG der Mercedesstr. 25. Bitte meldet Euch dafür unter FreundeskreisNeckarpark-Spenden@outlook.de an.

Vielen lieben Dank für Eure Unterstützung!

Abschiebungen nach Syrien? – Jetzt protestieren!

Liebe Aktive vom Freundeskreis Neckarpark,

aktuell fordern viele Innenpolitiker aus CDU und CSU, den Abschiebungstopp nach Syrien aufzuheben. Hintergrund ist die Messerattacke in Dresden, bei der mutmaßlich ein syrischer Dschihadist einen Menschen getötet hat. Die offenbar homophobe Mordtat erschüttert uns zutiefst. Doch der Ruf nach Abschiebungen in den Folterstaat Syrien entsetzt uns ebenfalls: Abschiebungen nach Syrien wären eine eklatante Menschenrechtsverletzung. Und das Beispiel Afghanistan zeigt: Abschiebungen von Straftätern und „Gefährdern“ wären wohl nur der Anfang – und bald könnten auch unbescholtene Menschen in die brutale Assad-Diktatur abgeschoben werden.

Von 9. bis 11. Dezember wird auf der Innenminsterkonferenz über den Abschiebungsstopp entschieden. Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam Druck aufbauen! Wir rufen alle zivilgesellschaftlichen Akteure, die sich in den letzten Jahren für Geflüchtete eingesetzt haben dazu auf, jetzt lautstark Stellung zu beziehen gegen Syrien-Abschiebungen!

Das können Sie tun:

1.) Unterstützen und verbreiten Sie unsere Petition an die Innenminister*innen

2.) Teilen Sie die Petition auf Facebook und Twitter.
Und teilen Sie Beiträge unserer Kampagnenaccounts auf Facebook (@SyriaNotSafeCampaign), auf Twitter (@SyriaNotSafe) und/oder Instagram (@SyriaNotSafe)

  1. Bestellen Sie unser konsteloses Kampagnenpaket mit Infomaterial zur Kampagne.

Was Sie darüber hinaus noch machen können: Machen Sie Druck in ihrem jeweiligen Bundesland. Wenden Sie sich an Ihr Landesinnenministerium und/oder die Regierungsfraktionen im Landtag und machen Sie deutlich: Abschiebungen in einen Folterstaat – das geht gar nicht!

Die wichtigsten Argumente dazu finden Sie hier.  

Helfen Sie mit, möglichst viele Menschen zu überzeugen, dass Syrien nicht sicher ist – für niemanden!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ferdinand Dürr
für das #SyriaNotSafe-Kampagnenteam

Warum gegen Syrien-Abschiebungen protestieren?
Abschiebungen nach Syrien? – Jetzt protestieren! weiterlesen

Sitzung der Projektgruppe Begleitung am 15.10.20 um 18.00 Uhr

Regelmäßiges monatliches Treffen der Projektgruppe Begleitung:

Jeden 3. Donnerstag im Monat, 18 Uhr.
Ort: Bis auf weiteres im Gemeindezentrum Liebfrauen (sicherheitshalber zu erfragen bei Uschi Bames unter FreundeskreisNeckarpark-Begleitung@outlook.de )

Die nächste Sitzung der Projektgruppe Begleitung findet am 15.10.20 um 18.00 Uhr im Frauencafé (Mercedesstr. 25 in Bad Cannstatt im Untergeschoss. Eingang direkt rechts neben der Bushaltestelle Elwertsr.) statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:
– Berichte aus unserer Arbeit
– Vorbereitung auf die Anhörung beim BAMF
– Vorbereitung auf Verhandlungen beim Verwaltungsgericht
– Nachrichten aus der Flüchtlingspolitik

Just human e.V. – Bericht von Aktivitäten aus Moria

Ein Beitrag von http://www.just-human.de/

Demos in Moria (oben) und Stuttgart (unten) für Menschenrechte und die Evakuierung der Flüchtlingslager

Liebe humans,

in Moria, Stuttgart und vielen Städten weltweit gehen Menschen auf die Straße. Gemeinsam fordern wir die Einhaltung der Menschenrechte und die Evakuierung der Flüchtlingslager. Wenige Kinder durften aus Moria nach Deutschland kommen, 400 Menschen wurden aufs griechische Festland gebracht und haben so Platz gemacht für die Geflüchteten, die im März nach Lesbos kamen und wochenlang gezwungen wurden, im Freien zu kampieren. Eine menschenverachtende Quarantänemaßnahme statt der notwendigen Evakuierung der Lager.

just human setzt die Unterstützung von Menschen in Moria fort. In den vergangenen Wochen haben uns so viele Anfragen erreicht wie noch nie. Es geht um Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel, um grundlegende Bedürfnisse. Ein Grund ist die reduzierte Versorgung der Menschen in Moria. Ein weiterer Grund ist der weltweite Rückgang von Sach- und Geldspenden durch die Corona-Krise, der auch unsere amerikanische Partnerorganisation und damit das Schutzhaus auf Lesbos und viele LGBT-Geflüchtete in Athen trifft.

Wir sind deshalb ganz besonders dankbar für Eure wirklich großzügige Unterstützung, die Not gelindert und Mut gemacht hat. Den Dank, der uns dafür erreicht, möchten wir hiermit an Euch weitergeben. Bitte bleibt auch weiter an unserer Seite! 

Individuelle Unterstützung

just human hat im April wieder mit Hilfe von Jonathan und James, die in Moria leben, eine zweite Einkaufsaktion für Frauen und Kinder ermöglicht. Zudem wurden 15 Menschen auf Lesbos, in Athen, in Kenia und in der DR Kongo individuell unterstützt. Einige möchten wir Euch kurz vorstellen:
Elani ist im Dezember nach Moria gekommen. Immer wieder setzt ihre Tochter dort ihren kleinen Rucksack auf und will zur Schule gehen. Seit eines nachts Diebe ins Zelt kamen, weint sie viel und schläft schlecht. Elani bat uns um Geld für Lebensmittel und Kleidung.

Individuelle Hilfe - Menschlichkeit grenzenlos

Nesrin hat sich an just human gewandt, weil sie noch am Anfang ihres Asylverfahrens und ohne jede finanzielle Hilfe ist. Biologisch als Junge geboren wurde sie in ihrer iranischen Heimat zu einer sogenannten Konversionstherapie mit Elektroschocks gezwungen, als sie sagte, dass sie als Frau leben will. Aktuell braucht sie noch medizinische Hilfe. Nesrin will später Grafikdesign studieren.
Viktor war in Nigeria auf dem Weg Priester zu werden, als er wegen seiner Homosexualität fliehen musste. Er will sich weiter in der katholischen Kirche und in der LGBT-Community engagieren. Auch Viktor wird aktuell von just human unterstützt, weil er in finanzieller Not ist.
Robert hat all seine Habe bei einem Brand in Moria verloren und hat deshalb einmalig Hilfe von just human  bekommen.
Die Jüngste ist die am 10. April geborene Laure. Nach ihrer verfrühten Geburt hat uns die Bitte erreicht, für Mutter und Kind das Anmieten einer Wohnung in Athen zu ermöglichen. Laures Mutter musste aus Kamerun fliehen, weil sie wegen ihrer Bisexualität mit dem Tode bedroht wurde. Ihr Medizinstudium will sie sobald wie möglich fortsetzen. Unsere Partnerorganisation unterstützt sie dabei.

Regelmäßige Spenden ermöglichen planbare Hilfe. 

Mitteilung: Keine Aktivitäten bis 14. Juni 2020

Liebe Ehrenamtliche und alle Interessierten,

aufgrund von §3 der aktuellen Verordnung (Stand 26. Mai 2020) der Landesregierung dürfen bis 14. Juni 2020 leider keine Veranstaltungen und Treffen in Vereinen stattfinden! Darunter fallen auch wir als Freundeskreis.

Hier kann die Verordnung nachgelesen werden: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Weitere Informationen: coronavirus.stuttgart.de

Bleibt gesund und fit, bis es bald wieder weitergeht!
(Das nächste Koordinierungstreffen ist derzeit für den 7. Juli geplant. Wir treffen uns wieder, falls die Landesregierung bis dahin nichts gegenteiliges entscheidet. Aktuelle Infos dazu dann hier an dieser Stelle.)

Martin V. für den Freundeskreis Neckarpark

Hilfe für Lesbos

Flüchtlingslager auf Lesbos im Oktober 2019, © Ophélie Lawson

Vom 5. bis zum 8. Februar 2020 waren Elka Edelkott und Ophélie Lawson von just human auf Lesbos. Sie haben das Schutzhaus für  Frauen der Partnerorganisation Safe Place International besucht und mit Vertreter*innen anderer NGOs gesprochen. Die Situation in den Flüchtlingslagern ist katastrophal. Nicht nur, weil der strömende Regen während unseres Besuchs die Wege aufgeweicht hat, weil es kalt ist und Decken fehlen, weil sich die Asylverfahren hinziehen und die Menschen über Monate in den Lagern ausharren müssen. Erschütternd ist vor allem die Gewalt, die Schutzlosigkeit vieler Frauen und die Schutzlosigkeit vieler unbegleiteter Minderjähriger in den Lagern. Deshalb bitten wir Euch dringend, Euch mit uns dafür einzusetzen, dass unbegleitete Minderjährige nach Deutschland kommen dürfen! Sprecht Politiker*innen an, schreibt, informiert, demonstriert.  Und bitte helft uns gleichzeitig, mehr Unterstützung möglich zu machen!
Spenden könnt Ihr über das Spendenformular oder direkt an just human, IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00, BIC: BFSWDE33STG, Stichwort: Lesbos. Jede Hilfe ist willkommen!
Danke!!!

Sehr geehrte Abgeordnete, liebe Mitmenschen,

auf der Insel Lesbos brennen Community Center, Nazis – auch aus Deutschland – verbreiten Angst und Schrecken, Hass und Brutalität nehmen zu. Und die EU wartet ab? Worauf? Tausende Menschen, viele Kinder und Jugendliche sind in Lebensgefahr.

Wir fürchten um unsere Freundinnen und Freunde, um die Kolleginnen unserer Partnerorganisation auf Lesbos, um die Frauen und Kinder im Schutzhaus, um die vielen Menschen, die in den Flüchtlingslagern Schutz gesucht haben.

Bitte lasst diese Gewalt nicht zu. Bitte rettet die Leben unserer Partner und der vielen geflüchteten Menschen. Wir flehen Sie an, bitte schützen Sie die Menschen auf Lesbos!

Bitte handeln Sie! Bringen Sie Menschen in Sicherheit, setzen Sie sich ein gegen Terror und Gewalt und zeigen Sie Menschlichkeit. Holen Sie wenigstens die Kinder, die Schutzlosesten, aus den Lagern. Erlauben Sie die Einreise nach Deutschland. Viele Länder, Städte und Gemeinden sind als “Sichere Häfen” bereit, Geflüchtete aufzunehmen. Bitte lassen Sie endlich Hilfe zu. Bitte!! Jetzt!

Mit verzweifelten Grüßen
Elka Edelkott MBA

Vorstandsvorsitzende
just human e.V.
Brenntenhau 13
70565 Stuttgart

kontakt@just-human.de
www.just-human.de

Spendenkonto:
IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00
BIC: BFSWDE33STG

RETTUNGSKETTE FÜR MENSCHENRECHTE

ACHTUNG, DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Am 16.5. findet die Aktion NICHT statt – ein Ersatztermin wird noch bekannt gegeben. 

 

Großveranstaltung am 16.05.2020, 12:00 – 12:30 Uhr

Initiiert von einer kleinen Gruppe von Menschen wächst nun etwas großes: am 16.05.2020 soll eine Menschenkette von Norddeutschland über Österreich bis nach Italien zum Mittelmeer auf die Beine gestellt werden. Ziel ist es eine möglichst geschlossene Menschenkette bzw. möglichst große Teilketten aufzustellen um damit ein Zeichen für mehr Menschlichkeit und gegen das Sterben auf dem Mittelmeer zu setzen.

Die Kette führt über Hamburg, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Köln, Koblenz, Mainz, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm nach Reutte und von dort aus dann nach Österreich.

Überall auf der Route haben sich Vereine, Organisationen und Gruppen bereiterklärt, Teilabschnitte der Menschenkette als Kooperationspartner des initiierenden Vereins „Rettungskette für Menschenrechte e.V.“ zu organisieren.

Für die Teilstrecke durch Stuttgart haben sich DIDF Stuttgart, der Caritasverband für Stuttgart e.V. und der Ak Asyl Stuttgart/Ev. Asylpfarramt Stuttgart gemeldet. Bei der Planung und Umsetzung sind wir auf die Unterstützung von anderen Vereinen, Organisationen, Verbänden, Initiativgruppen und Bürgerbewegungen angewiesen.

Es würde uns freuen, Sie als Organisation, Initiative oder Einzelperson „mit im Boot“ zu haben, um ein öffentliches Zeichen für ein humanitäres Europa zu setzen.

Wenn Sie sich an der Planung und Gestaltung der Aktion Rettungskette in Stuttgart beteiligen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme! → Arbeitskreis-Asyl

Also unbedingt reservieren: Samstag 16.05.2020 um 12 Uhr wird es eine „Rettungskette“ aus Menschen von der Nordsee bis ans Mittelmeer geben. Unmöglich? Vielleicht. Wir machen mit. Manchmal geschehen Wunder.