Archiv der Kategorie: Freundeskreis Neckarpark

Mitteilung: Keine Aktivitäten bis 19. April 2020

Liebe Ehrenamtliche und alle Interessierten,

aufgrund von §3 der aktuellen Verordnung der Landesregierung finden bis 19. April 2020 leider keine Veranstaltungen und Treffen rund um den Freundeskreis statt!

Hier kann die Verordnung nachgelesen werden: https://www.stuttgart.de/img/mdb/item/690076/153379.pdf

Weitere Informationen: coronavirus.stuttgart.de

Bleibt gesund und fit, bis es bald wieder weitergeht!

Martin V. für den Freundeskreis Neckarpark

Hilfe für Lesbos

Flüchtlingslager auf Lesbos im Oktober 2019, © Ophélie Lawson

Vom 5. bis zum 8. Februar 2020 waren Elka Edelkott und Ophélie Lawson von just human auf Lesbos. Sie haben das Schutzhaus für  Frauen der Partnerorganisation Safe Place International besucht und mit Vertreter*innen anderer NGOs gesprochen. Die Situation in den Flüchtlingslagern ist katastrophal. Nicht nur, weil der strömende Regen während unseres Besuchs die Wege aufgeweicht hat, weil es kalt ist und Decken fehlen, weil sich die Asylverfahren hinziehen und die Menschen über Monate in den Lagern ausharren müssen. Erschütternd ist vor allem die Gewalt, die Schutzlosigkeit vieler Frauen und die Schutzlosigkeit vieler unbegleiteter Minderjähriger in den Lagern. Deshalb bitten wir Euch dringend, Euch mit uns dafür einzusetzen, dass unbegleitete Minderjährige nach Deutschland kommen dürfen! Sprecht Politiker*innen an, schreibt, informiert, demonstriert.  Und bitte helft uns gleichzeitig, mehr Unterstützung möglich zu machen!
Spenden könnt Ihr über das Spendenformular oder direkt an just human, IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00, BIC: BFSWDE33STG, Stichwort: Lesbos. Jede Hilfe ist willkommen!
Danke!!!

Sehr geehrte Abgeordnete, liebe Mitmenschen,

auf der Insel Lesbos brennen Community Center, Nazis – auch aus Deutschland – verbreiten Angst und Schrecken, Hass und Brutalität nehmen zu. Und die EU wartet ab? Worauf? Tausende Menschen, viele Kinder und Jugendliche sind in Lebensgefahr.

Wir fürchten um unsere Freundinnen und Freunde, um die Kolleginnen unserer Partnerorganisation auf Lesbos, um die Frauen und Kinder im Schutzhaus, um die vielen Menschen, die in den Flüchtlingslagern Schutz gesucht haben.

Bitte lasst diese Gewalt nicht zu. Bitte rettet die Leben unserer Partner und der vielen geflüchteten Menschen. Wir flehen Sie an, bitte schützen Sie die Menschen auf Lesbos!

Bitte handeln Sie! Bringen Sie Menschen in Sicherheit, setzen Sie sich ein gegen Terror und Gewalt und zeigen Sie Menschlichkeit. Holen Sie wenigstens die Kinder, die Schutzlosesten, aus den Lagern. Erlauben Sie die Einreise nach Deutschland. Viele Länder, Städte und Gemeinden sind als “Sichere Häfen” bereit, Geflüchtete aufzunehmen. Bitte lassen Sie endlich Hilfe zu. Bitte!! Jetzt!

Mit verzweifelten Grüßen
Elka Edelkott MBA

Vorstandsvorsitzende
just human e.V.
Brenntenhau 13
70565 Stuttgart

kontakt@just-human.de
www.just-human.de

Spendenkonto:
IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00
BIC: BFSWDE33STG

RETTUNGSKETTE FÜR MENSCHENRECHTE

ACHTUNG, DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Am 16.5. findet die Aktion NICHT statt – ein Ersatztermin wird noch bekannt gegeben. 

 

Großveranstaltung am 16.05.2020, 12:00 – 12:30 Uhr

Initiiert von einer kleinen Gruppe von Menschen wächst nun etwas großes: am 16.05.2020 soll eine Menschenkette von Norddeutschland über Österreich bis nach Italien zum Mittelmeer auf die Beine gestellt werden. Ziel ist es eine möglichst geschlossene Menschenkette bzw. möglichst große Teilketten aufzustellen um damit ein Zeichen für mehr Menschlichkeit und gegen das Sterben auf dem Mittelmeer zu setzen.

Die Kette führt über Hamburg, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Köln, Koblenz, Mainz, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm nach Reutte und von dort aus dann nach Österreich.

Überall auf der Route haben sich Vereine, Organisationen und Gruppen bereiterklärt, Teilabschnitte der Menschenkette als Kooperationspartner des initiierenden Vereins „Rettungskette für Menschenrechte e.V.“ zu organisieren.

Für die Teilstrecke durch Stuttgart haben sich DIDF Stuttgart, der Caritasverband für Stuttgart e.V. und der Ak Asyl Stuttgart/Ev. Asylpfarramt Stuttgart gemeldet. Bei der Planung und Umsetzung sind wir auf die Unterstützung von anderen Vereinen, Organisationen, Verbänden, Initiativgruppen und Bürgerbewegungen angewiesen.

Es würde uns freuen, Sie als Organisation, Initiative oder Einzelperson „mit im Boot“ zu haben, um ein öffentliches Zeichen für ein humanitäres Europa zu setzen.

Wenn Sie sich an der Planung und Gestaltung der Aktion Rettungskette in Stuttgart beteiligen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme! → Arbeitskreis-Asyl

Also unbedingt reservieren: Samstag 16.05.2020 um 12 Uhr wird es eine „Rettungskette“ aus Menschen von der Nordsee bis ans Mittelmeer geben. Unmöglich? Vielleicht. Wir machen mit. Manchmal geschehen Wunder.

Eil-Petition: Humanitäre Krise in Griechenland: Deutschland und Europa müssen Flüchtlingen Schutz bieten

Eil-Petition: Humanitäre Krise in Griechenland: Deutschland und Europa müssen Flüchtlingen Schutz bieten

Bitte unterschreibt unsere Eil-Petition gleich hier: https://www.change.org/europasgrenze

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

An der türkisch-griechischen Grenze trägt sich eine humanitäre Katastrophe zu: Nachdem der türkische Präsident Erdoğan die Grenze zu Griechenland geöffnet hat, haben sich tausende Flüchtlinge auf den Weg gemacht, um in der EU einen Antrag auf Asyl zu stellen. In Griechenland wendet die Polizei Gewalt an, damit die Menschen nicht ins Land kommen.

Die griechische Regierung deklariert die Abschreckung zur Verteidigung der EU-Außengrenze. Gleichzeitig hat Griechenland angekündigt, das Asylrecht auszusetzen. Seit Monaten harren mehr als 40.000 Menschen in völlig überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln aus. Diese Situation auf den Inseln ist nicht länger tragbar. Journalisten und Hilfsorganisationen werden von rechten Gruppen bedroht und die Behörden schützen sie nicht. Nur durch eine schnelle Antwort von EU-Staaten kann eine weitere Eskalation verhindert werden. Auch die Bundesregierung muss rasch handeln.

Jetzt ist umso notwendiger, was schon lange hätte passieren müssen: Die Europäische Union steht in der Pflicht, Griechenland bei der Bewältigung der Lage mit allen Mitteln zu unterstützen. Humanität und Ordnung müssen nun die Leitprinzipien der EU sein. Das ist eine europäische Notlage, keine griechische. Wenn wir Griechenland jetzt alleine lassen, tragen wir zu weiterem Leid, Unsicherheit und Instabilität bei.

Wir fordern daher vier Sofortmaßnahmen:

  1. Die Bundesregierung sollte ein Kontingent von Geflüchteten aus Griechenland und den ägäischen Inseln aufnehmen. Wenn Deutschland in Europa vorangeht, werden andere EU-Länder leichter folgen. Ziel muss weiterhin eine faire und schnelle Umverteilung von Geflüchteten innerhalb der EU sein.
  2. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BAMF) und die Bundesregierung dürfen nicht länger die Familienzusammenführung von Schutzsuchenden in Griechenland mit ihren Verwandten in Deutschland blockieren. Viele Flüchtlinge in Griechenland – darunter zahlreiche unbegleitete Kinder –  haben einen Rechtsanspruch auf Familienzusammenführung im Rahmen der Dublin-Verordnung. Für ihr Asylverfahren ist die Bundesrepublik zuständig. Sie müssen zu ihren Verwandten nach Deutschland überstellt werden.
  3. Das Asylrecht ist ein Menschenrecht. Menschen, die Schutz innerhalb der EU suchen, dürfen nicht ohne eine individuelle Prüfung ihres Asylgesuchs abgeschoben werden. Die Bundesregierung und die anderen EU-Länder müssen Griechenland so unterstützen, damit an der EU-Außengrenze Flüchtlinge registriert werden und sie dann Zugang zu einem fairen Asylverfahren erhalten. Nur in fairen Asylverfahren kann geprüft werden, wer schutzbedürftig ist und wer nicht.
  4. Die Polizeigewalt gegen Flüchtlinge muss aufhören. Tränengas und Wasserwerfer verschlimmern nur die Not und lösen nichts. So darf Europa nicht mit Schutzsuchenden umgehen. Journalist*innen, Anwält*innen und NGOs müssen geschützt werden und ungehindert ihre wichtige Arbeit leisten können. Die Bundesregierung muss zusammen mit der EU darauf hinwirken, dass Grundrechte auf allen Ebenen gewahrt bleiben. Die Behörden vor Ort müssen Recht und Gesetz durchsetzen, statt die gewalttätigen Mobs auf den griechischen Inseln zu dulden.

Der türkische Präsident Erdoğan instrumentalisiert das Leid der Flüchtlinge um Druck auf die EU auszuüben. Darauf braucht es eine gemeinsame europäische Antwort. Wichtig ist, dass wir humanitäre Hilfe leisten und Rechtsstaatlichkeit in Europa verteidigen. Lasst uns dazu diese Eil-Petition mit so vielen Unterschriften wie möglich an die Bundesregierung und den Europäischen Rat adressieren: Deutschland muss Flüchtlingen Schutz bieten.

Bitte unterschreibt gleich hier: https://www.change.org/europasgrenze

Mit europäischen Grüßen

Sven Giegold MdEP, Erik Marquardt MdEP, Clara Anne Bünger und Ansgar Gilster

Treffen der Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen

Liebe Freundeskreise,

auch im Jahr 2020 wird die Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen weiter arbeiten. Die nächste Sitzung ist

am Montag, 9. März 2020, 17.00 Uhr im Asylpfarramt, Pfarrstr. 3, 70182 Stuttgart.

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

  1. Aktuelles aus den Unterkünften
  2. Leistungskürzungen nach AsylbLG 1a.
    Entscheidungen verschiedener Sozialgerichte dagegen. Beispiele über Widersprüche und Klagen in Stuttgart.
  3. Gesetzeswidrige Unterbringung in Unterkünften auf 4,5 qm. Noch immer gibt es Einrichtungen, in denen 3 Personen in einem Raum leben müssen. Wie können wir diesen Zustand aufgreifen.
  4. Mietendemo am 28.3. u.a. in Stuttgart.
    Wie beteiligen wir uns?
  5. Sonstiges

Mit freundlichen Grüßen – Die Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen

Neuigkeiten bei Handwerksausbildung und Deutschkursen

Berufsbildung: Sieben Änderungen fürs Handwerk

Zum 1. Januar 2020 ist das reformierte Berufsbildungsgesetz in Kraft getreten. Lesen Sie hier, wie sich die Änderungen auf das Handwerk auswirken.

Deutschkurse während und vor der Berufsausbildung

Informationen für Betriebe, Auszubildende und Wirtschaftsorganisationen

Deutsche Sprachkenntnisse sind entscheidend, damit die Berufsausbildung gelingt. Die Kammern empfehlen mindestens das Sprachniveau B2 bei der Aufnahme einer Berufsausbildung und mindestens das Sprachniveau B1 bei einer Einstiegsqualifizierung (B2 bei einer Einstiegsqualifizierung im kaufmännischen Bereich). Das Sprachniveau sollte in allen Bereichen („Hören“, „Lesen“, „Sprechen“ und „Schreiben“) vorliegen.
Die Partner des Ausbildungsbündnisses Baden-Württemberg haben deshalb eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Deutschkenntnisse von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund während und vor der Ausbildung zu verbessern. Hier finden Betriebe, Auszubildende und Wirtschaftsorganisationen alle notwendigen Informationen und Ansprechpartner zu den einzelnen Angeboten. Die Teilnahme ist in der Regel kostenfrei.
→ Weitere Informationen

WEIHNACHTSFEIER IM NECKARPARK

Lieber Liebe Unterstützer und liebe Freunde des Neckarparks,

auch in diesem Jahr möchten wir wieder gemeinsam  mit unseren Bewohnern die nahende Weihnacht feiern! Es soll wieder ein schönes Beisammensein und eine Gelegenheit der Begegnung und Austausch für alle geben.

Wir freuen uns auf:

  • Ein reichhaltiges Mitbring-Buffet, zu dem wir herzlich um Beiträge bitten
  • Plätzchen / Guatsle / viele Leckereien
  • Ein großes heißes Punsch Fass
  • weihnachtliche Lieder und viele Lichter
  • ein paar kleine Überraschungen
  • Wenn jemand ein Weihnachts-Bäumchen hat, was er beisteuern kann, bitte melden unter freundeskreisneckarpark@outlook.de

Das Caritas Team und der Freundeskreis Neckarpark

Hilfsgesuch: Konkrete Bitte um Spenden

Liebe Unterstützer der Flüchtlingsarbeit in Cannstatt,

ich möchte euch um Spenden bitten für eine Frau aus Somalia, die mit einem ihrer Kinder 4 Jahre im Neckarpark wohnte, seit Juni in einer eigenen Wohnung. Sie wird von mir betreut. Sie ist anerkannt als Flüchtling und hat damit das Recht, ihre Familie nachzuholen. Ihr Mann ist mit 2 weiteren Kindern seit Dezember 2018 in Nairobi, die Bewerbung um Visa für Deutschland läuft.  Finanziell wird die Familie von dem Verein just human e.V. seit Februar monatlich mit 300 € unterstützt, weil sie sonst weder Wohnung noch Essen bezahlen können. Die Frau selbst trägt jeden Monat mit 100 € ebenfalls zu dieser Unterstützung bei. Visa für die 3 Personen kosten 150 €, außerdem entstehen Kosten für einen DNA-Abgleich und Flüge.

Just human hat schon einige Spenden bekommen,die aber jetzt aufgebraucht sind. Das Visaverfahren in Nairobi dauert aber sicher noch 10 bis 12 Monate.

Ihr könnt über das Internet für die Frau an just human spenden:
Auf der Spendenseite https://www.just-human.de/de/spendenformular.html

bitte als Spendenzweck “Somalia / Unterstützung Familiennachzug” auswählen .

Dabei kann bei der Frage: „Wie viel möchten Sie zur Finanzierung unseres Spendenformulars spenden“ der Schieber auf 0 zurückgefahren werden.

Oder mit dem Verwendungszweck “Somalia” spenden an
just human e. V. ,
IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00
BIC: BFSWDE33STG
In jedem Fall wird die Spende zu 100 % weitergeleitet.

Bitte werbt auch in eurem Bekanntenkreis um Spenden.
Herzliche Grüße – Uschi Bames