Archiv der Kategorie: Hilfsgesuch

Kochen? – Besuch empfangen? – Zimmer abschließen? Alles VERBOTEN! Wir wollen das ÄNDERN!

Hier geht’s zur Petition: https://chng.it/gZV2QgkrLS 

Offener Brief an das Regierungspräsidium Freiburg & die Stadt Freiburg

Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer,
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Martin Horn,

die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Freiburg ist kein guter Ort zum Ankommen. Die LEAs in ihrer jetzigen Form sind Kochen? – Besuch empfangen? – Zimmer abschließen? Alles VERBOTEN! Wir wollen das ÄNDERN! weiterlesen

KLEIDER-OUTLET – SHOPPEN FÜR DEN GUTEN ZWECK!

Termin: Freitag, 29. April, 10 bis 19 Uhr, und Samstag, 30. April, 10 bis 16 Uhr

Ort: Rathaus Bad Cannstatt, Marktplatz 10, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Erlös aus dem Verkauf in unserem Kleider-Outlet kommt Geflüchteten in Griechenland zugute. Insbesondere Frauen und Kinder sowie LSBTTIQ-Geflüchtete müssen dort teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. Sie brauchen Unterkunft, Nahrung, Hygieneartikel und Rechtsberatung.

just human e.V. unterstützt außerdem ein Safe House für Frauen in Bredasdorp, Südafrika, leistet individuelle Nothilfe und unterstützt Menschen, die aus der Ukraine fliehen mussten oder in der Ukraine auf Medikamente oder Lebensmittelhilfe angewiesen sind.

Unsere Bitte: Menschlichkeit grenzenlos wahr werden lassen!

Aktuell ist die Spendenbereitschaft für ukrainische Geflüchtete sehr hoch und auch just human ist hier aktiv. Während diese Unterstützung organisiert wird, kommt es in Griechenland zu weiterer Gewalt gegen andere Geflüchtete. Wir wollen den Frauen im Maison Charlotte, Müttern mit Kindern sowie LSBTTIQ-Geflüchteten deshalb Rechtshilfe ermöglichen und bitten dafür um Spenden. Insbesondere Menschen, die sexualisierte Gewalt und Folter überlebt haben, sind in ihren Asylverfahren dringend auf Rechtshilfe angewiesen.

Zudem versuchen wir, die Nothilfe in Griechenland auszuweiten. Vermehrt geraten derzeit auch anerkannte Flüchtlinge in Not. Familien, Frauen mit kleinen Kindern, sogar Schwangere werden gezwungen, sofort nach ihrer Anerkennung ihre Unterkünfte zu verlassen. Obwohl ihr Schutzbedarf im Asylverfahren anerkannt wurde, müssen sie zunächst ohne jede staatliche Unterstützung in Parks oder auf der Straße leben.

Menschenrechte gelten für alle Menschen. Alle Menschen, die fliehen müssen oder in ihrer Heimat in Not sind, haben eine menschenwürdige, respektvolle und tatkräftige Unterstützung verdient. Weder Nationalität noch Hautfarbe, weder Geschlecht noch sexuelle Orientierung, nichts darf einen Unterschied machen.

Bitte hilf uns dabei, Menschlichkeit grenzenlos Wirklichkeit werden zu lassen! 

Wir wären sehr dankbar für die Weiterleitung dieses Newsletters an zwei Menschen, die eventuell Interesse an unseren Veranstaltungen haben oder die helfen möchten. 

Mit herzlichem Dank für jede Hilfe und Ermutigung

Elka Edelkott, Katja Walterscheid, Tobias Gruß und Sylvia Tham

Vorstand just human

PS: Jede Spende hilft!

PPS: just human unterstützt aktuell die Lieferung von Medikamenten an Krankenhäuser in der Ukraine, Lebensmittelhilfe, die von Menschen in Lemberg organisiert wird, sowie Schutz und individuelle Hilfe für ukrainische LGBT-Geflüchtete. In Griechenland unterstützt just human Geflüchtete aus Äthiopien, Afghanistan, Burkina Faso, der Elfenbeinküste, Eritrea, Ghana, Guinea, dem Irak, dem Iran, Kamerun, der DR Kongo, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone, Somalia, Syrien, Togo, Tunesien und Uganda durch Nothilfe, Übernahme der Kosten für Unterkünfte, medizinische Versorgung und Rechtshilfe. just human bietet Frauen und Kindern Sicherheit im Schutzhaus Maison Charlotte in Athen und fördert das von südafrikanischen Frauen gegründete Safe House Bredasdorp sowie die Notversorgung von Geflüchteten aus Malawi und Simbabwe in Südafrika.

just human e.V., Brenntenhau 13, 70565 Stuttgart

kontakt@just-human.de – Mobil: 0176-72154483 – www.just-human.de

Spendenkonto just human: IBAN: DE45 6012 0500 0007 7692 00, BIC: BFSWDE33STG

Ukraine Kundgebung und Hilfsgesuch

Lieber Freundeskreis,

herzlicher Aufruf zur Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine!

2.:
Das Asylpfarramt sucht für eine Frau aus dem Irak für deren Sohn Nachhilfe in Deutsch. Das Kind geht in die 3.Klasse in der Raitelsbergschule im Stuttgarter Osten. Wer jemanden kennt, der Hilfe anbieten kann, wende sich bitte an : pfarramt.stuttgart.asyl@elkw.de

3.: Lest aus auch das Interview mit Asylpfarrer Joachim Schlecht zur aktuellen Lage:
https://www.ak-asyl-stuttgart.de/wp-content/uploads/2022/03/Interview-mit-Asylpfarrer-Joachim-Schlecht.pdf

Petition: Für die abgeschobenen Kinder aus Leonberg

Liebe Freund:innen, liebe Unterstützer:innen,
die beiden Kinder aus Leonberg (im Landkreis Böblingen), die kurz vor Weihnachten 2020 nach Albanien abgeschoben wurden, befinden sich weiter in einer unsicheren Situation. Der Eilantrag, der forderte sie zurück zu holen, wurde abgelehnt. Das Hauptsachverfahren wird sich vorraussichtlich noch das ganze Jahr hinziehen. Das Waldhaus in Leonberg, in dessen Wohngruppe die Kinder untergebracht waren, setzt sich weiter für die Rückholung der Kinder ein. Wir hoffen diese Untat der Behörden durch unser Engagement rückgängig machen zu können und wollen dazu nichts unversucht lassen. Als ersten Schritt wollen wir die angestrebten 10.000 Unterschriften erreichen und möchten Sie bitten sich und Ihre Bekannten noch an der Petition zu beteiligen: https://www.openpetition.de/petition/online/herr-strobl-holen-sie-die-beiden-elternlosen-abgeschobenen-kinder-nach-leonberg-zurueck Danke!

FLÜCHTLINGSRAT BADEN-WÜRTTEMBERG e.V.
engagiert für eine menschliche Flüchtlingspolitik
Seán McGinley

Kampagne „Sicherer Hafen Baden-Württemberg“ und Landtagswahl

Liebe Engagierte,

ich schreibe Sie heute an, da wir Sie in unserer Sammlung von Kontaktdaten lokaler Asyl-Arbeitskreise und -Initiativen in Baden-Württemberg aufgeführt haben.

Wie Sie vielleicht wissen, beteiligt sich der Flüchtlingsrat aktiv an der gemeinsam mit der Seebrücke ins Leben gerufene und von zahlreichen weiteren Organisationen unterstützte Kampagne „Sicherer Hafen Baden-Württemberg“. Im Rahmen dieser Kampagne setzen wir im Landtagswahlkampf flüchtlingspolitische Themen auf die Tagesordnung, mit den von der Kampagne aufgestellten Forderungen, die Sie übrigens im Rahmen einer Online-Petition unterstützen können.

Die Kampagne hat darüber hinaus eine Liste von Fragen zusammengestellt, die Sie an Ihre Landtagskandidat*innen vor Ort stellen können. Die Liste finden Sie hier:

Liste: Fragen an die Kandidierenden LTW

In den kommenden Wochen und Monaten bis zur Landtagswahl am 14. März wird es Gelegenheiten geben (real oder virtuell), mit den Personen ins Gespräch zu kommen, die Ihre Stimme wollen. Natürlich können Sie auch die Kandidat*innen proaktiv ansprechen oder anschreiben. Das geht unter anderem auch über die Website Abgeordnetenwatch.

Die Liste der Fragen ist als Hilfestellung gedacht, um zu verdeutlichen, wo es flüchtlingspolitische Spielräume auf Landesebene gibt. Die Fragen beziehen sich vor allem auf die Themen, die im Rahmen der Kampagne als Forderungen aufgestellt wurden, und sind daher keineswegs erschöpfend – es gibt sehr viele weitere Themen, die angesprochen werden können. Fühlen Sie sich also frei, die Fragen auszuwählen, die Ihnen besonders wichtig sind, und gegebenenfalls weitere Fragen zu ergänzen.

Wir halten es für außerordentlich wichtig, dass die Personen, die in den nächsten fünf Jahren die Landespolitik bestimmen werden, erfahren und spüren, wie viele Menschen im Land großen Wert darauf legen, dass es zu einem humanitären Kurswechsel im Umgang mit Geflüchteten in Baden-Württemberg kommt, und wie viele Menschen die Haltung der Kandidat*innen zu diesem Thema zu einem entscheidenden Kriterium bei ihrer Wahlentscheidung machen werden. Das Ergebnis dieser Wahl wird die Rahmenbedingungen unser aller Arbeit in den nächsten Jahren prägen. Jetzt haben wir eine Gelegenheit, Einfluss zu nehmen, also nutzen wir sie! Motivieren Sie auch andere Personen in Ihrem Umfeld, flüchtlingspolitische Themen gegenüber den Kandidat*innen anzusprechen und Kandidat*innen zu wählen, die sich für eine menschliche Flüchtlingspolitik, für eine Stärkung der Teilhabemöglichkeiten von Geflüchteten, für die proaktive Nutzung von Bleiberechtsoptionen, für die Aufnahme zusätzlicher Geflüchteter aus dem Ausland, für menschenwürdige, dezentrale Unterbringung und für die Abschaffung des rechtsfreien Raums „Abschiebungshaft“ einsetzen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement!

Freundliche Grüße, Seán McGinley
FLÜCHTLINGSRAT BADEN-WÜRTTEMBERG e.V.
engagiert für eine menschliche Flüchtlingspolitik

Leiter der Geschäftsstelle
Hauptstätter Straße 57 – 70178 Stuttgart

Tel.: 0711 – 55 32 83-4 — Fax.: 0711 – 55 32 83-5
Telefonische Beratung Mo. – Fr. 14.00 – 17.00 Uhr
E-Mail: mcginley@fluechtlingsrat-bw.de
Web:    www.fluechtlingsrat-bw.de

LEA in Ellwangen: Flüchtling verklagt das Land wegen Polizeieinsatz

Hallo,

Wer am 18. Februar noch nichts vor hat, soll bitte zu dem Gerichtstermin kommen!

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.lea-in-ellwangen-fluechtling-verklagt-das-land-wegen-polizeieinsatz.0c9d1110-d67e-4b9c-93f7-889ec693e5f3.html

Ort: Verwaltungsgericht Stuttgart
Augustenstraße 5, 70178 Stuttgart

Schöne Grüße, Volker

Corona – Homeschooling ohne PC? Kalte Jahreszeit – ohne warme Kleidung?

Liebe Freunde,

wieder stehen schwierige Zeiten ins Haus. Nicht alles, was absehbar war, wurde im Sommer ausreichend gut geregelt.

Die Kinder müssen wieder vermehrt ins Homeschooling, doch gibt es keine flächendeckende Versorgung mit dem notwendigen Werkzeug: Tablets oder Laptops sind oftmals nicht vorhanden!

Daher unser Aufruf: Wer hat betriebsfähige PCs oder Tablets, die er unseren Schülern zur Verfügung stellen könnte? Desweiteren suchen wir derzeit dringend:

  • Winterkleidung für Jungen, Größe 74 bis 134
  • warme Schuhe und Gummistiefel Größe 26 bis 34
  • Schreibwaren, Buntstifte

Und weitere Dinge, die Ihr auf unserer Spendenseite findet: freundeskreisneckarpark.de/spenden/

Die Sachspendenannahme erfolgt derzeit, nur nach Absprache, montags ggf. im Frauencafé (14 bis 15.30 Uhr) im UG der Mercedesstr. 25. Bitte meldet Euch dafür unter FreundeskreisNeckarpark-Spenden@outlook.de an.

Vielen lieben Dank für Eure Unterstützung!

Offenen Brief unterstützen: Abschiebestopp in der Coronakrise

Das Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung fordert in einem Offenen Brief an die Landesregierung von Baden-Württemberg einen (Winter)-Abschiebestopp in die Länder des Balkans. Während der Corona-Pandemie darf nicht abgeschoben werden!

Das Forum ruft dazu auf, den Offenen Brief zu unterschreiben und wenn möglich sich zusätzlich für einen (Winter)-Abschiebestopp einzusetzen.

https://www.freiburger-forum.net/wordpress/wp-content/uploads/2020/10/Offener-Brief-22.10.2020.pdf

Bitte die Unterstützung/Unterschrift an info@freiburger-forum.net
schicken. Geben Sie bitte an, ob wir die Unterstützungsunterschrift
öffentlich nennen dürfen. Die Unterschriften werden bis zum 3. November 2020 gesammelt.

Vielen Dank fürs Engagement und viele Grüße
Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung

Abschiebungen nach Syrien? – Jetzt protestieren!

Liebe Aktive vom Freundeskreis Neckarpark,

aktuell fordern viele Innenpolitiker aus CDU und CSU, den Abschiebungstopp nach Syrien aufzuheben. Hintergrund ist die Messerattacke in Dresden, bei der mutmaßlich ein syrischer Dschihadist einen Menschen getötet hat. Die offenbar homophobe Mordtat erschüttert uns zutiefst. Doch der Ruf nach Abschiebungen in den Folterstaat Syrien entsetzt uns ebenfalls: Abschiebungen nach Syrien wären eine eklatante Menschenrechtsverletzung. Und das Beispiel Afghanistan zeigt: Abschiebungen von Straftätern und „Gefährdern“ wären wohl nur der Anfang – und bald könnten auch unbescholtene Menschen in die brutale Assad-Diktatur abgeschoben werden.

Von 9. bis 11. Dezember wird auf der Innenminsterkonferenz über den Abschiebungsstopp entschieden. Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam Druck aufbauen! Wir rufen alle zivilgesellschaftlichen Akteure, die sich in den letzten Jahren für Geflüchtete eingesetzt haben dazu auf, jetzt lautstark Stellung zu beziehen gegen Syrien-Abschiebungen!

Das können Sie tun:

1.) Unterstützen und verbreiten Sie unsere Petition an die Innenminister*innen

2.) Teilen Sie die Petition auf Facebook und Twitter.
Und teilen Sie Beiträge unserer Kampagnenaccounts auf Facebook (@SyriaNotSafeCampaign), auf Twitter (@SyriaNotSafe) und/oder Instagram (@SyriaNotSafe)

  1. Bestellen Sie unser konsteloses Kampagnenpaket mit Infomaterial zur Kampagne.

Was Sie darüber hinaus noch machen können: Machen Sie Druck in ihrem jeweiligen Bundesland. Wenden Sie sich an Ihr Landesinnenministerium und/oder die Regierungsfraktionen im Landtag und machen Sie deutlich: Abschiebungen in einen Folterstaat – das geht gar nicht!

Die wichtigsten Argumente dazu finden Sie hier.  

Helfen Sie mit, möglichst viele Menschen zu überzeugen, dass Syrien nicht sicher ist – für niemanden!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ferdinand Dürr
für das #SyriaNotSafe-Kampagnenteam

Warum gegen Syrien-Abschiebungen protestieren?
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